Air France-KLM zu 44 % in Staatshand

Der französische Nationalcarrier Air France kann ohne weitere Staatshilfen nicht überleben. Allerdings verleibt sich Paris Stück für Stück mehr von der Fluggesellschaft ein. Zusammen halten Paris und Den Haag künftig 44 % an AF-KLM.

Wie der französischen Wirtschafts- und Finanzministers Bruno Le Maire in den Medien zitiert wird, sind die Verhandlungen mit der Europäischen Kommission über weitere Staatshilfen an die Nationalairline ziemlich sicher, wenn auch noch nicht ganz abgeschlossen. Frankreich will die Hilfen nicht uneigennützig leisten. Denn die Regierung will die Milliardenzuschüsse der Steuerzahler in Kapital umwandeln und so zu einem Anteil von 30 % an der Dachgesellschaft der Fluglinie, AF-KLM kommen. Das Gemeinschaftsunternehmen hat 2020 einen Verlust von 7,1 Mrd. Euro hereingeflogen. In 2020 wurde AF dazu verdonnert, einen Teil ihrer Kurzstreckenflüge an die Staatsbahn SNCF abzutreten. Die Niederlande halten an AF-KLM 14 Prozent. Quelle: Le Monde / DMM