Eco-Skies Alliance für umweltfreundlicheres Fliegen

Eine neue Eco-Skies Alliance verpflichtet die US-amerikanischen Fluggesellschaften sowie einige ihrer großen Firmenkunden, verstärkt auf nachhaltigen Flugkraftstoff zu setzen. Zu den Luftfahrt-Unternehmen mit besonderem Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zählt Lufthansa-Partner United Airlines.

United ist die erste US-Fluggesellschaft in der Eco-Skies-Alliance, die für nachhaltigeres Fliegen eintritt. Foto: UA

United ist die erste US-Fluggesellschaft in der Eco-Skies-Alliance, die für nachhaltigeres Fliegen eintritt. Foto: UA

Dessen Management ist überzeugt davon, dass die Luftfahrtindustrie mehr mutige Entscheidungen treffen muss, will sie der Klimakrise effizient begegnen. United hat sich jetzt dazu verpflichtet, zu 100 % grün zu werden und spätestens ab dem Jahr 2050 komplett auf Treibhausgasemissionen zu verzichten.
Nun geht United einen Schritt weiter und startet die „Eco-Skies Alliance“. In diesem Bündnis haben sich neben United mehr als ein Dutzend global tätiger Konzerne gemeinsam dazu verpflichtet, signifikant stärker als bisher auf nachhaltige Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel, kurz SAF) zu setzen. Allein in diesem Jahr werden sie insgesamt rund 13 Mio. Liter SAF für United-Flüge erwerben. Mit diesem Volumen lassen sich Passagiere mehr als 220 Mio. Flugmeilen weit befördern sowie etwa 31.000 Tonnen Treibhausgasemissionen vermeiden, da über den gesamten Lebenszyklus die Emissionen von SAF um nahezu 80 % geringer sind als bei herkömmlichem Kerosin.

Zum Auftakt haben sich u.a. folgende global aktiven Unternehmen der Eco-Skies Alliance angeschlossen:
•    Autodesk (San Rafael, USA)
•    Boston Consulting Group (Boston, USA)
•    CEVA Logistics (Baar, Schweiz)
•    Deloitte (New York, USA)
•    DHL Global Forwarding (Bonn, Deutschland)
•    DSV Panalpina (Hedehusene, Dänemark)
•    HP Inc. (Palo Alto, USA)
•    Nike (Beaverton, USA)
•    Palantir (Denver, USA)
•    Siemens (München, Deutschland)
•    Takeda Pharmaceuticals (Tokio, Japan)

„Die teilnehmenden Allianz-Partner haben verstanden, dass es nicht nur um einen Ausgleich des CO2-Ausstoßes geht, sondern darum, der Verursachung von Kohlenstoffdioxid durch den Einsatz von SAF entgegenzuwirken“, sagt Scott Kirby, CEO von United. Der Airline-Chef will weitere Unternehmen für die Eco-Skies Alliance gewinnen. Denn der Klimawandel stellt die größte Herausforderung der gesamten Welt dar und auch United weiß, dass viele ihrer Kunden, seien es die Passagiere, Partnerunternehmen und Spediteure diese Sorge teilen. Quelle: United Airlines / DMM