Ohne negativen PCR-Test nicht mehr nach Frankreich

Deutschland wollte neuerliche Grenzkontrollen zu Frankreich, wie es sie 2020 gegeben hat, unter allen Umständen verhindern. Nun macht Frankreich Nägel mit Köpfen: Wie das Gesundheitsministerium in Paris mitteilt, ist ab sofort für alle nicht-beruflichen Fahrten in das Département Moselle an der Grenze zum Saarland und zu Rheinland-Pfalz ein negativer PCR-Test nötig.

Das heißt, „normale Touristen“ kommen ohne Nachweis eines Coronatests mit negativem Ergebnis nicht ins Nachbarland. Hintergrund ist die Tatsache, dass sich Auf französischer Seite die südafrikanische Corona-Variante stark ausbreitet. Und es ist zu befürchten, dass sie auch ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz herüberschwappt, sofern dies nicht schon geschehen ist. Daher haben Frankreich und Deutschland wöchentliche Corona-Tests für Berufspendler im Grenzgebiet vereinbart.

In der Presseaussendung der französischen Regierung heißt es ferner, dass die Polizeibehörden auf beiden Seiten der Grenze verstärkt die Einhaltung der neuerlichen Einreisevorgaben kontrollieren. Pendler aus Luxemburg sind von der Neuregelung nicht betroffen. Quelle: https://www.gouvernement.fr/ / DMM