Softwarefehler: Ford Mustang Mach E schalten sich einfach ab

An sich ist der neue Ford Mustang Mach E ein attraktives Elektro-SUV. Nun aber sorgen in Norwegen Schlagzeilen dafür, dass es beim innovativen SUV vermutlich Nachbesserungsbedarf gibt. Eine fehlerhafte Software sorgt nämlich dafür, dass die Fahrzeuge nach längeren Bergabfahrten ohne Vorwarnung liegenbleiben.

Wie das norwegische Portal „Motor“ meldet, haben sechs Mustang Mach E mit abgeschalteter E-Maschine und blockierten Rädern den Geist aufgegeben, wofür es zunächst keine Erklärung gab (https://motor.no/bil/slik-skal-ford-fikse-mustanger-som-matte-berges-i-bakkene-ned-til-geiranger/204431). Herausgefunden wurde laut „Motor“, dass ein Softwarefehler beim langen Bergabfahren mit maximaler Rekuperation dazu führt, dass zu viel Energie an den Akku abgegeben wird, der daraufhin zu heiß wird. Aus Sicherheitsgründen schaltet sich dann das gesamte Fahrzeug ab. Üblicherweise dient die Rekuperationsfunktion bei Batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden dazu, beim Bremsen oder beim Bergabfahren die Energie, die sonst über die Bremsen einfach 'verschwendet' würde, in den Akku eines Stromers zurückzuführen und dessen Reichweite zu erhöhen.

Laut Ford Motor Company wurde der Softwarefehler bestätigt. Das jetzt verfügbare Update kann innerhalb von 45 Minuten aufgespielt werden, so der US-Autobauer in Dearborn. Das Update kann bei allen Ford-Vertragshändlern erledigt werden, over the air funktioniert das leider noch nicht. Allerdings soll der Fehler beim nächsten großen Over-the-Air-Update für den Mach-E dann behoben werden. Das Update ist für September oder Oktober dieses Jahres angesetzt. Quelle: Motor.no / efahrer.com / DMM