16.000 mussten "schwarz" fahren

In Wien fahren derzeit bis zu 16.000 Jahreskartenbesitzer schwarz. Nicht weil sie kostenlos unterwegs sein wollen, sondern weil sie infolge „technischer Probleme“ der Hausbank der Wiener Linien ihr bezahltes Jahresticket 2019 noch immer nicht zugeschickt bekommen haben.

Bei den Wiener Linien mussten seit Jahresbeginn etwa 16.000 Fahrgäste gezwunbgenermaßen "schwarz" fahren. Foto: Wiener Linien

Bei den Wiener Linien mussten seit Jahresbeginn etwa 16.000 Fahrgäste gezwunbgenermaßen "schwarz" fahren. Foto: Wiener Linien

Das Unternehmen Wiener Linien (www.wienerlinien.at) kann derzeit etwa 16.000 Jahreskarten nicht verlängern, weil irgendwo ein gemeiner Fehler dies verhindert. Für die Betroffenen ist die Sache umso ärgerlicher, wenn sie möglicherweise von Kontrolleuren des Schwarzfahrens bezichtigt werden, obwohl sie ihr Jahresticket längst bezahlt hatten.

Die Wiener Linien schreiben dazu: "Aufgrund von technischen Problemen bei unserem Bankpartner sind Daten von Anfang Jänner (Januar) getätigten Abbuchungen und Überweisungen von JahreskartenkundInnen nicht vollständig bei uns eingegangen. Sollten Kunden ihre Jahreskarte verlängert und die neue Karte noch nicht erhalten haben, sind sie vermutlich von dem Problem betroffen.“
Betroffene sollen an das Unternehmen eine Mail (post@wienerlinien.at) unter Angabe ihrer Kundennummer senden.

Das Transportunternehmen will jeden Fall schnellstmöglich und individuell lösen. Bei den  Ticketstellen sollen „gerne provisorische Fahrscheine ausgestellt werden, mit denen die vermeintlichen Schwarzfahrer das Netz bis zum Eintreffen der Jahreskarte nutzen können. An der Behebung des Fehlers wird intensiv gearbeitet. Am Montag, 04. Februar 2019 meldete das Unternehmen die erlösende Nachricht, dass das ärgerliche Problem nunmehr behoben sein soll. Es wird aber noch um etwas Geduld gebeten. Quelle Wiener Linien, Kurier