Accors Deutschlandchefin verlässt das Hotelunternehmen

Nach 15-jähriger Tätigkeit für Accor hat sich Deutschland-Geschäftsführerin Daniela Schade dazu entschlossen, das Unternehmen zu verlassen, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen.

Zuletzt verantwortet Schade als Senior Vice President den Bereich Commercial Development für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der neben Distribution/E-Commerce und Sales auch das Revenue und Brand Management umfasst. Weitere Informationen zur zukünftigen Besetzung folgen in Kürze. „Für ihre persönliche und berufliche Zukunft wünsche ich ihr nur das Beste“, so Duncan O’Rourke, beim Hotelriesen COO Central Europe.

Daniela Schade startete ihre Laufbahn nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau mit der VIP-Gästebetreuung im Steigenberger Hotel Graf Zeppelin und danach mit der Empfangsleitung im Inter-Continental Hotel in Stuttgart. Von 1988 bis 2005 war sie beim Unternehmen AVIS Autovermietung tätig, zuletzt verantwortete sie dort als Director Sales den Corporate Bereich sowie das touristische Geschäft. Parallel absolvierte sie ein berufsbegleitendes Studium mit Schwerpunkt Marketing an der Wirtschafts- und Verwaltungsakademie in Stuttgart.

Nach ihrer 17-jährigen Laufbahn bei Avis wechselte Daniela Schade im Januar 2006 wieder zurück in die Hotellerie. Als Vice President National Sales verantwortete sie zunächst den nationalen Firmenkundenvertrieb von AccorHotels. Als Vice President Sales & Distribution kamen dann im Oktober 2007 der internationale Vertrieb sowie die Distribution hinzu. 2016 wurde sie als erste Frau zur Geschäftsführerin der damaligen AccorHotels Germany GmbH bestellt. Während ihrer beruflichen Laufbahn hat Daniela Schade die Transformation und Weiterentwicklung von Accor innerhalb der Region Central Europe federführend mitgestaltet; dazu zählt insbesondere auch die Implementierung des Asset-Light-Geschäftsmodells in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Als Botschafterin für das Gleichberechtigungs- und Diversitäts-Netzwerks RiiSE von Accor setzte sie sich zudem für die Förderung junger, weiblicher Führungskräfte ein. Darüber hinaus engagierte sie sich in Präsidien verschiedener Branchenverbände, darunter VDR, BTW und GCB.  Quelle: Accor / DMM