Die Pannenhelfer des ADAC waren im Jahr 2025 rund 3,7 Millionen Mal im Einsatz.
Mehr Einsätze bei zugleich sinkendem Risiko
Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 1,6 Prozent. Hauptgrund ist laut ADAC das steigende Durchschnittsalter des Fahrzeugbestands. Die liegengebliebenen Fahrzeuge waren im Schnitt knapp 14 Jahre alt.
Gleichzeitig zeigt die Statistik, dass das Pannenrisiko sinkt. Bei zehn Jahre alten Autos lag die Wahrscheinlichkeit 2015 noch bei 6,5 Prozent, im Jahr 2025 nur noch bei 3,1 Prozent. Insgesamt werden Fahrzeuge laut ADAC damit robuster.
Elektroautos mit besseren Werten
Elektroautos schneiden unabhängig vom Alter besser ab als vergleichbare Verbrenner. Grundlage ist die sogenannte Pannenkennziffer. Vier Jahre alte Elektrofahrzeuge erreichen einen Wert von 6,5, während Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor auf 12,5 kommen.
Als Grund nennt der ADAC die geringere Zahl verschleißanfälliger Bauteile bei Elektroautos. Unabhängig vom Antrieb bleibt die 12‑Volt‑Bordnetzbatterie die häufigste Ursache für Pannen und ist für fast die Hälfte aller Einsätze verantwortlich.
Bei einzelnen Modellen zeigen sich Unterschiede: Zuverlässig sind unter anderem BMW i3 und Tesla Model 3. Häufigere Probleme treten bei Modellen wie Toyota C‑HR oder Hyundai Ioniq 5 auf. (SP-X)
