Andreas Matthä bleibt bis Ende Juni 2027 CEO der ÖBB

Bei den ÖBB wurden in der Aufsichtsratssitzung der ÖBB-Holding AG am Donnerstag, 11. Dezember 2025, wesentliche Personalentscheidungen getroffen. Der Vertrag von CEO Andreas Matthä, seit 2016 am der Spitze der Österreichischen Bundesbahnen, wurde bis 30. Juni 2027 verlängert.

Andreas Matthä blaibt bis 30. Juni 2027 CEO der Österreichischen Bahnen. Foto: ÖBB

„Ich freue mich, Andreas Matthä für ein weiteres Jahr als CEO gewonnen zu haben. Mit ihm setzen wir in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten auf Kontinuität und Stabilität an der Spitze des Konzerns. Im Zuge des Doppelbudgets der Bundesregierung für 2025/26 haben die ÖBB ein sehr weitreichendes Programm zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit aufgesetzt, das unter anderem Einsparungen beim Rahmenplan vorsieht. Dazu kommt, dass die europäische Gesamtsituation des Güterverkehrs auf der Schiene eine besonders negative Entwicklung genommen hat und wir viele betriebliche Herausforderungen - wie die Baustellensituation in Deutschland oder Lieferengpässe - zu bewältigen haben. Darüber hinaus stehen wir auch kurz vor der bahnbrechenden Eröffnung des Koralmtunnels, durch den die Südstrecke enorm attraktiviert wird. All dem wollen wir mit der nötigen Ruhe und Erfahrung im Management entgegentreten“, betont die Präsidentin des Aufsichtsrates der ÖBB-Holding AG, Brigitte Ederer. 

Auf Kontinuität setzt auch die ÖBB Produktion, die das Führen von Zügen koordiniert und in der alle Triebfahrzeugführer angestellt sind Der Vertrag von Ursula Zechner, seit 2021 Geschäftsführerin in der ÖBB-Produktion GmbH, wurde ebenso verlängert. Sie steht damit weiterhin gemeinsam mit Fabian Fußeis an der Doppelspitze der Gesellschaft.  

Wechsel der Aufsichtsratsspitze in den ÖBB Teilkonzernen. Eine weitere Veränderung wird es in den Aufsichtsräten der Teilkonzerne geben: ÖBB CEO Andreas Matthä wird ab dem 01. Januar 2026 vor dem Hintergrund großer Herausforderungen in der Infrastruktur – Stichwort Baustellensituation in Deutschland oder auch die Eröffnung der Südstrecke – den Aufsichtsratsvorsitz in der ÖBB-Infrastruktur AG übernehmen. ÖBB CFO Manuela Waldner wird mit dem notwendigen Fokus auf die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit den Vorsitz des Aufsichtsrates in den Absatzgesellschaften ÖBB-Personenverkehr AG und Rail Cargo Austria AG übernehmen.

Neuer Leiter Controlling  Georg Schatz kehrt in die ÖBB zurück und übernimmt die Leitung des Konzerncontrollings der ÖBB-Holding AG. Der Controllingexperte war zuletzt Head of Global Group Controlling bei der Stoelzle Glass Group und war zuvor in unterschiedlichen Funktionen der ÖBB beschäftigt, darunter leitete er das Controlling der Rail Cargo Austria AG. Schatz folgt auf Markus Binder-Krieglstein, der den Konzern Ende des Jahres verlässt. Quelle: ÖBB / DMM