Auch in den USA läuft das Geschäft mit Flugbuchungen schlecht

Die US-Geschäftsreisebüros registrieren seit September ein stagnierendes bs leicht zurückgehendes Geschäft bei den Flugbuchungen. Laut „Airlines Reporting Corp.“ (ARC) gibt es auch bei den Leisure-und Online-Buchungen keine Aufwärtsbewegung.

Insgesamt wurden im November 2020 bei den TMCs, die zu 70 % für Kunden aus der Wirtschaft und der Regierung tätig sind, etwa 86,2 % weniger Tickets verkauft als im Vorjahresmonat. Im Oktober waren es 86,5 % weniger und im September 87,3 %. Online-Reisebüros melden für den Monbat November einen Rückgang um 50,1 % im Vergleich zum November 2019.

Insgesamt hatten die Flugtickets, wie sie im November durch US-amerikanische Reisebüros verkauft wurden, einen Wert von 1,18 Mrd. USD; das bedeutet einen Rückgang um 82,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Oktober hatten alle verkauften Airlinetickets einen Wert von 1,43 Mrd. USD. Der Rückgang an Ticketverköufen und Reisen sei aber in diesem Zeitraum nicht untypisches, sagt ARC Geschäftsführer für Datenforschung, Chuck Thackston.

Im November verzeichnete ARC bei den Reisebürokunden in den USA einen Passagierrückgang von 67 % zum November 2019.auf rund 7 Mio. Fluggäste. Nur 4,7 Mio. Amerikaner buchten Inlandsverbindungen bei den diversen US-Carriern, ein Rückgang um 66 % zum Vorjahresmonat. Im Schnitt gaben Reisende in den USA 368 USD für ein Flugticket aus, im November 2019 waren es 496 USD. Thackston ist aber überzeugt davon, dass mit der zunehmenden Zahl an Geimpften Amerikanern die Reiselust 2021 auch wieder zunehme wird. Quelle: ARC / DMM