Aufgepasst bei Geschäftsreisen in die Türkei

Geschäftsreisende mit Ziel Türkei sollten sehr wachsam sein. Denn in jüngster Zeit gab es Anschläge auf Polizeibehörden, so dass die Regierung drastisch durchgreift, auch bei Unschuldigen.

Am 01. April 2015 hatte es einen Selbstmordanschlag auf das Hauptquartier der Polizei in Istanbul gegeben. Bereits Anfang Januar 2015 kam es im Zentrum von Istanbul zu einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeistation. Das Auswärtige Amt rät nach wie vor dazu, zentrale Plätze in Großstädten mit großem Menschengedränge nach Möglichkeit zu meiden oder auf ein Mindestmaß zu beschränken, ebenso die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu Hauptverkehrszeiten sowie der Aufenthalt in der Nähe von Regierungs- und Militäreinrichtungen. In der gesamten Türkei befinden sich die Sicherheitsmaßnahmen auf hohem Niveau.

Angesichts der angespannten Situation wird des Weiteren dringend empfohlen, sich nicht in der Nähe der Grenzen zu Syrien und Irak aufzuhalten und insbesondere Grenzanlagen zu meiden.Deutsche, die sich längerfristig bzw. dauerhaft im Land aufhalten, haben die Möglichkeit, sich elektronisch in der Deutschenliste der deutschen Auslandsvertretung zu registrieren unter www.service.diplo.de. Auch bei kurzfristigen Aufenthalten in den Provinzen Diyarbakir, Mardin, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Mus, Tunceli,  Sirnak, Hakkari und Van wird eine Registrierung nahe gelegt.  Quelle: Auswärtiges Amt / DMM