Beim Klimaschutz sind CDU/CSU nicht wählbar

CDU/CSU lehnen Maßnahmen zum Klimaschutz ab. Sie sind dazu auch gar nicht in der Lage, was das Verfehlen aller Klimaschutzziele für 2020 und bestimmt auch 2030 beweist. So haben CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier das Thema CO2-Steuer beerdigt. Von den Wirtschaftsflügeln der CDU werden beide dafür beklatscht. Letztere handeln nach dem Motto „Nach uns die Sintflut“.

Fakt ist: Klimaschutz kann nur global angegangen werden, nationale Alleingänge machten keinen Sinn. Wenn aber jedes Land so denkt und handelt, wird es keine Fortschritte geben und das Verderben rückt unaufhaltsam vor, so Klimaforscher. Bekanntlich hinkt Deutschland beim Klimaschutz hoffnungslos hinterher.  Einen guten Teil Schuld daran tragen Luftfahrt  und motorisierter Verkehr, allen voran die katastrophalen Massen an Lkw, die Deutschland über kurz oder lang unbewohnbar machen und jährlich volkswirtschaftliche Schäden von mehr als 500 Mrd. Euro anrichten.

Die Grundidee der CO2-Steuer ist ganz einfach: Klimaschädliche Technologien werden stärker belastet, saubere entlastet. Dabei muss die Politik hinsichtlich des sozialen Aspekts auf Ausgleichsregelungen achten: Wer sich nicht gleich ein „sauberes“ Elektro- oder Wasserstoff betriebenes Fahrzeug leisten kann, aber aufs Auto angewiesen ist, muss in irgendeiner Form für einen gewissen Zeitraum unterstützt werden. Ähnlich muss bei Unternehmen vorgegangen werden, damit deren Wettbewerbsfähigkeit nicht leidet. So wie die Union handelt, werden ihr die Wähler scharenweise davonlaufen, vor allem die jungen. Bei der anstehenden Europawahl haben die jungen Menschen schon mal die Gelegenheit, ihre Antwort auf die Klimaschutzverweigerung zu geben. GZ.