Unter den deutschen Marken wies MAN (nur Transporter) mit +47,6 % den stärksten Zuwachs auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 0,1 %. BMW (+15,3 %/9,0 %), Audi (+13,2 %/7,4 %) und Ford (+10,6 %/4,5 %) konnten ebenfalls Zugewinne im zweistelligen Bereich erzielen. Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken Mini (+9,2 %/1,4 %) und VW (+6,0 %/18,1 %), wobei VW weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke war.
Rückläufige Neuzulassungszahlen verzeichneten dagegen die Marken Smart (-36,5 %/0,2 %), Opel (-9,9 %/5,3 %), Porsche (-9,7 %/0,8 %) und Mercedes (-1,5 %/9,2 %).
Bei den Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Seat/Cupra mit 12.725 Pkw und +20,1 % sowie einem Anteil von 6,1 % am deutlichsten zu. Die volumenstärkste Marke Skoda (14.472 Pkw/+0,1 %) war hingegen mit 7,0 % anteilsstärkste Importmarke. Neben Seat und Skoda konnten auch die volumenstärkeren Marken Citroen (4.054 Pkw/+36,0 %/2,0 %), Dacia (5.198 Pkw/+15,5 %/2,5 %), Renault (4.073 Pkw/+10,9 %/2,0 %) und Fiat (4.379 Pkw/+7,9 %/2,1 %) ein positives Ergebnis erzielen.
Die volumenstärkeren Importmarken Peugeot (4.285 Pkw/-12,1 %/2,1 %), Kia (4.822 Pkw/-11,5 %/2,3 %), Hyundai (7.385 Pkw/-7,2 %/3,6 %) und Toyota (6.354 Pkw/-6,6 %/3,1 %) verbuchten hingegen einen Rückgang bei den Neuzulassungen.
Mit einem Anteil von 34,4 Prozent waren die SUVs (+12,8 %) das stärkste Segment. Zweistellige Anteile erreichten auch die Kompaktklasse (15,8 %/-1,1 %), Kleinwagen (12,5 %/-0,6 %) und Geländewagen (10,7 %/+6,5 %). Die Utilities (4,9 %) erzielten hingegen mit +42,4 Prozent die deutlichste Steigerung, gefolgt von den Mini-Vans (+19,5 %/0,8 %). Auch die Sportwagen (+4,7 %/0,6 %) und Obere Mittelklasse (+2,4 %/4,6 %) wiesen Zugewinne im einstelligen Bereich aus. Die Segmente Oberklasse (-13,5 %/0,6 %), Mittelklasse (-11,5 %/7,3 %), Großraum-Vans (-8,7 %/1,8 %), Wohnmobile (-5,7 %/2,5 %) und Minis (-2,2 %/2,5 %) lagen dagegen hinter dem Ergebnis des Vergleichsmonats.
82.578 Neuwagen verfügten im August über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 39,8 % (+19,1 %), darunter 23.973 Plug-in-Hybride (11,6 %/+76,7 %). 39.367 Neuwagen waren den Elektro-Pkw (BEV) zuzuordnen und erreichten einen Anteil von 19,0 %. Die batterieelektrischen Modele lagen mit +45,7 % weit über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Der deutsche Elektro-Pkw-Markt verzeichnete im August erneut ein deutliches Wachstum. Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV, FCEV) stiegen im Vergleich mit dem August des Vorjahres um 56 Prozent auf ein Volumen von 63.400 Einheiten. Im abgelaufenen Monat wurde bei den Neuzulassungen mit einem E-Anteil von 30,6 Prozent der bisher höchste Wert in diesem Jahr erreicht. Im aktuellen Jahresverlauf ist der deutsche Markt für Elektro-Pkw 46 Prozent im Plus und erreichte ein Volumen von 526.800 Neuzulassungen. Im Detail: Im Monat August stiegen die Zulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) um 46 Prozent auf 39.400 Einheiten. Die Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden (PHEV) verzeichneten ein Wachstum von rund 77 Prozent und erreichten 24.000 Fahrzeuge. Für den Jahresverlauf ergibt sich dementsprechend ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 39 Prozent auf 336.700 Einheiten. Das PHEV-Segment wächst im Vergleich mit den ersten acht Monaten des Jahres 2024 um 61 Prozent und erreicht im aktuellen Jahresverlauf ein Volumen von 190.100 Fahrzeugen.
795 flüssiggasbetriebene Pkw (-16,6 %) waren mit einem Anteil von 0,4 % vertreten. Insgesamt kamen 2 Pkw (!) mit der Antriebsart Brennstoffzelle (Wasserstoff) zur Neuzulassung (0,0 %). Für die Antriebsarten Erdgas und Wasserstoff wurden allerdings keine Neuzulassungen registriert. 57.253 Pkw waren mit einem klimaschädlichen Benzinmotor (27,6 %/-18,2 %) und 27.219 Pkw mit einem ebenfalls umweltschädlichen Dieselantrieb (13,1 %/-9,2 %) ausgestattet.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen sank um -10,9 % und betrug 105,0 g/km.
VDA-Statement. In den acht Monaten des laufenden Jahres wurden insgesamt 1.874.800 Pkw neu zugelassen. Das sind 2 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Vergleich mit dem Vorkrisenjahr 2019 liegt der deutsche Pkw-Markt weiterhin deutlich zurück: Das aktuelle Marktvolumen befindet sich ein Viertel unter dem damaligen Wert.
In den ersten acht Monaten des Jahres wurden in Deutschland knapp 2,8 Mio. Pkw hergestellt. Das sind 2 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion nach acht Monaten des aktuellen Jahres noch um 12 % unter dem damaligen Wert.
Der Export bewegte sich im abgelaufenen Monat ebenfalls unter Vorjahresniveau: Im August wurden 177.700 fabrikneue Pkw aus Produktionsstätten in Deutschland exportiert (-24 %). Seit Januar wurden 2,1 Mio. neue Pkw exportiert, so viele wie im Vorjahreszeitraum. Der Export befindet sich nach acht Monaten 11 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im August dieses Jahres knapp 4 % weniger Bestellungen aus dem Inland registriert. Der Auftragseingang aus dem Ausland lag im August 3 % unter Vorjahresniveau. Insgesamt – die Aufträge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden im August rund 3 % weniger Bestellungen verzeichnet als im Vorjahreszeitraum. Nach den ersten acht Monaten liegen die gesamten Auftragseingänge 1 % unter den ersten acht Monaten des Jahres 2024. Quelle: KBA / VDA / DMM
