BMW-Chef will aufhören

Harald Krüger (53), Vorstandschef von BMW, will seinen 2020 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Nachfolger soll angeblich Produktionsvorstand Oliver Zipse werden. Krüger war zuletzt wegen seiner kaum spürbaren Elektrooffensive in die Kritik geraten.

Der 53-Jährige steht seit vier Jahren an der Spitze des Münchner Autoherstellers. Er war im Mai 2015 zum Nachfolger von Norbert Reithofer berufen worden, der die Führung des Aufsichtsrats übernahm und jetzt einen Nachfolger für Krüger suchen muss. Nach über zehn Jahren im Vorstand, davon mehr als vier Jahre als Vorstandschef der BMW Group, wolle er sich beruflich neu orientieren, wird Krüger zitiert. Bis zu einer Entscheidung wird er nach Unternehmensangaben sein Amt aber unverändert ausüben. Das Aufsichtsratsgremium wird sich in seiner nächsten Sitzung am 18. Juli 2019 mit der Nachfolge befassen.

Der als Nachfolger gehandelte 55-Jährige Zipse war im Mai 2015 in den BMW-Vorstand berufen worden und folgte damals Harald Krüger auf dem Posten des Produktionsvorstands. Das Unternehmen teilte außerdem mit, dass Harald Krüger bis zur Entscheidung des Aufsichtsrates sein Amt als Vorsitzender des Vorstands unverändert ausüben wird. Quelle: BMW / DMM