Corona-Sicherheit für Taxen

Für Geschäftsreisende sind Taxen ein unverzichtbares Transportmittel, z.B. wenn sie vom Bahnhof oder Flughafen zu ihrem Endziel chauffiert werden möchten. Im Zuge der Corona-Sicherheitsmaßnahmen müssen dazu die Fahrzeuge entsprechende Schutzvorrichtungen bekommen.

 

Zum Schutz von „Droschkenkutschern“ und ihren Fahrgästen während und sicher auch nach der Coronakrise fördert das Bundesverkehrsministerium den Einbau von Trenneinrichtungen in den Fahrzeugen. Dafür werden 4 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Sollte die Nachfrage größer sein, so das BVMI, könnten die Mittel um weitere 500.000 Euro aufgestockt werden.

Deutschlandweit sind etwa 54.000 Taxen im Einsatz. In keiner anderen Stadt sind mehr Taxis unterwegs als in der Bundeshauptstadt. Mit rund 8.100 sind es mehr als doppelt so viele wie in der zweitplatzierten Stadt München, wo etwa 3.300 Taxen zur Personenbeförderung bereitstehen.

Bezuschusst werden Material- sowie gegebenenfalls anfallende Einbaukosten. Bereitgestellt werde ein Betrag von bis zu 400 Euro je Taxi. Taxibetreiber können die Förderung für bis zu 30 Fahrzeuge beantragen. Das Programm beginnt am 18. Mai und soll bis Ende August 2020 laufen. Quelle: BVMI / DMM