Dienstwagenfahrer's Risiko Straße

Jedes Jahr sterben mehr als 1,35 Mio. Menschen weltweit durch Verkehrsunfälle. Mehr als 40 % der tödlichen Unfälle stehen im Zusammenhang mit beruflichen Tätigkeiten. Automobil reisende Beschäftigte müssen sich über Risiken im Klaren sein.

Außerdem werden jedes Jahr zwischen 20 und 50 Mio. Menschen im Straßenverkehr verletzt, und über Autounfälle hinaus bestehen Risiken beispielsweise durch Autoraub (Car-Jacking) oder Sharing-Economy-Dienste. Im neuen Whitepaper „Risks of the Road for International Travellers: The Leading Global Killer Often Overlooked in Duty of Care“ zeigen die International SOS Foundation und die Global Road Safety Partnership die Dimensionen dieses oft unterschätzten Risikos sowie wirksame Maßnahmen zur Minimierung. 

„Verkehrsunfälle sind für eine große Zahl von Todesfällen, dauerhaften Verletzungen und Behinderungen verantwortlich“, sagt Dr. Stefan Eßer, Regional Medical Director bei International SOS. „Da jeder reisende Mitarbeiter betroffen sein kann, haben Unfälle das Potenzial, sowohl die Abläufe in Unternehmen als auch das Leben der Beteiligten und der ihnen nahestehenden Personen beruflich und persönlich empfindlich zu stören.“ 

Eine der neu aufkommenden und wachsenden Gefährdungen im Straßenverkehr sind Sicherheitsvorfälle. Dazu gehören Risiken wie Autoraub, Überfälle und Express-Entführungen. Dies sind ernste Probleme in den großen städtischen Zentren in Mittel- und Südamerika, Südafrika, Kenia und Nigeria und zunehmend auch in Australien und Saudi-Arabien. Mitfahrgelegenheiten wie Sharing-Economy-Dienste sind ebenfalls in den Fokus gerückt und machen es für Unternehmen unerlässlich, sie in ihren Reiserichtlinien zu berücksichtigen. 

Wichtig ist, dass die Mitarbeiter auch die neuen Risiken kennen, die sich aus dem Wandel der Verkehrsmittel ergeben, sowie die spezifische Verkehrssituation der jeweiligen Reiseziele. In einigen Ländern erhielten beispielsweise immer noch auch Neufahrzeuge mit niedrigem oder sehr schlechtem Sicherheitsstandard ihre Zulassungen. Andere Länder seien durch unzureichende Verkehrsinfrastruktur, unzureichende Verkehrsregeln oder ihre mangelnde Durchsetzung gekennzeichnet, was die Wahrscheinlichkeit schwerer Unfälle erhöhe. 

Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben oder schwer verletzt zu werden, kann in einigen ärmeren Ländern bis zu zehnmal höher liegen als in den leistungsstärksten Ländern. Und gerade in diesen Hochrisikoländern wird häufig eine Zunahme des Verkehrs erwartet. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen ihre Aufmerksamkeit für spezifische Verkehrssicherheits-Risiken schärfen und praktische Schritte unternehmen, um diese Risiken zu minimieren. 

Das Whitepaper der International SOS Foundation und der Global Road Safety Partnership bietet umfassende Einblicke in die hohen Kosten der Straßenverkehrs-Risiken sowie Best-Practice-Maßnahmen zur Risikominderung. Aus dem Inhalt:
•    Regionale Statistiken zu Verkehrstoten und Kostenbeispiele für Unternehmen.
•    Die Rolle der Arbeitgeber bei der Risikominimierung, einschließlich einer Fallstudie.
•    Best-Practice-Leitlinien für Arbeitgeber, unter anderem zur Schaffung klarer Richtlinien, zur Risikobewertung der Zielgebiete und der individuellen Anforderungen der Reisenden sowie zur persönlichen Sicherheit.
•    Antworten auf die wichtigsten Sicherheitsfragen für Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel, für Fahrrad- und Autofahrer, zur Nutzung von Taxis und Sharing-Economy-Diensten. Quelle: SOS Int. / DMM