Fast 64 % gewerbliche Pkw-Neuzulassungen

229.700 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Dezember 2014 neu zugelassen, + 6,7 % mehr als im Dezember 2013, meldet das KBA. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 3,04 Mio. Neuwagen. Das sind 2,9 % mehr als 2013. Der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen lag bei 63,8 %.

Bei den deutschen Marken verzeichnete Porsche ein deutliches Plus von 17,1 % im Jahr 2014. Ebenfalls mit einem positiven Vorzeichen schließen die Jahresbilanz Ford (+ 5,7 %), Opel (+ 5,6 %), Audi (+ 3,0 %), BMW (+ 2,8 %) und VW (+2,2 %) ab. VW bleibt mit einem Anteil von 21,6 %  Marktführer. Mercedes war im Minus (- 1,7 %). Bei Smart (- 13,8 %) und Mini (-3,2 %) gab es ebenfalls weniger Neuzulassungen als im Jahr 2014.  

Die Importmarken werden von Skoda mit einem Anteil von 5,7 % angeführt, gefolgt von Renault (3,5 %) und Hyundai (3,3 %). Die deutlichsten Zuwächse verzeichneten Jeep (+ 48,8 %), Land Rover (+ 18,1 %) und Mazda (+ 16,7 %). Verluste im zweistelligen Prozentbereich mussten Chevrolet (-77,4 %), Lancia (-21,4 %), Lexus (-19,7 %) und Subaru (-16,6 %) hinnehmen.  

Die Anteile der benzin- (50,5 %) und dieselbetriebenen (47,8 %) Pkw waren nahezu identisch. Der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten stieg von 1,6 auf 1,7 %, darunter 27.435 Hybride und 8.522 Elektro-Pkw. Die CO2-Emission der Pkw ging 2014 weiter zurück, im Durchschnitt auf 132,8 g/km.  

Der Anteil der privaten Neuzulassungen ging 2014 auf 36,2 % zurück (2013: 37,9 %). Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Schwarz (27,8 %) und Grau (27,2 %). Der Anteil der weißen Autos ist weiter angestiegen auf 19,6 %.   Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente Kompaktklasse (26,4 %), Kleinwagen (15,1 %) und Mittelklasse (12,5 %), wobei die Kompaktklasse mit gut einem Viertel erneut den größten Anteil ausmachte. SUV (+20,6 %) und die Oberklasse (+19,1 %) verzeichneten die deutlichsten Zuwächse. Quelle: KBA / DMM