Fernverkehr nach Norditalien rollt wieder

Der Bahn-Fernverkehr zwischen München und Norditalien rollt wieder wie vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Deutsche Bahn (DB) und Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) setzen wieder alle Eurocity-Verbindungen über den Brenner nach Italien aufs Gleis.

Ein "Taurus" der ÖBB (Baureihe 1216 ist mit dem DB/ÖBB-EC 84 Rimini - München Hbf im Inntal zwischen Kufstein und Rosenheim unterwegs, hier am Kloster Reisach in Oberaudorf. Foto: DB

Ein "Taurus" der ÖBB (Baureihe 1216 ist mit dem DB/ÖBB-EC 84 Rimini - München Hbf im Inntal zwischen Kufstein und Rosenheim unterwegs, hier am Kloster Reisach in Oberaudorf. Foto: DB

Für Geschäftsreisende ist das eine gute Nachricht: Täglich fünf Mal fahren Reisezüge ab München Hauptbahnhof z.B. nach Südtirol, ins Trentino oder das Zentrum von Verona. Einige Züge werden darüber hinaus nach Venedig, Bologna oder bis Rimini verlängert. Die DB empfiehlt, Fahrkarten und auch Reservierungen rechtzeitig zu buchen.

Ab 07.34 Uhr fahren im Zwei-Stunden-Takt die Kooperationszüge von ÖBB und DB in den Süden. In weniger als vier Stunden erreicht der Zug Bozen, in weniger als fünfeinhalb Stunden ist Verona mit Anschlüssen an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz erreicht.

Aufgrund behördlicher Anordnungen war der Übergang am Brenner für Reisezüge über Wochen gesperrt. Mit der Grenzöffnung konnten die Kooperationspartner DB und ÖBB den Verkehr wieder aufnehmen und bieten nun rechtzeitig zu den bayerischen Sommerferien wieder in vollem Umfang die beliebte Urlaubsroute an.

Für Radtouristen in Richtung Etschtal und Gardasee bieten die EC-Züge geräumige Radabteile an – aber auch deren Kapazität ist insbesondere am Wochenende und bei Frühzügen schnell erschöpft. Darum ist für die Fahrradmitnahme eine Reservierung obligatorisch. Quelle: DB / DMM