Finanzielle Ausfälle an den Hubs

Die großen Lufthansa Hubs Frankfurt, München, Wien und Zürich leiden unter hohen Zahlungsausfällen infolge der wegen der Corona-Epidemie ausfallenden Flüge von China nach Europa.

Wie DMM berichtete, haben nahezu alle großen Carrier, darunter auch Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines ihre Flüge nach Festlandchina eingestellt. Umgekehrt kommen natürlich auch keine Jets der LH-Group von China nach Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Denn die Regierung in Peking hat alle Gruppenreisen chinesischer Staatsbürger ins Ausland verboten. Lediglich Einzelpersonen dürfen z.B. nach Deutschland fliegen, was aber fast nur mit chinesischen Airlines oder Golfcarriern möglich ist. Unterm Strich reißt die erheblich geringere Zahl an chinesischen Touristen mit Ziel Europa Löcher in die Kassen der betroffenen Flughafenbetreiber.

In Zürich z.B. fallen pro Woche 28 Flüge aus. An den Spitzenzeiten sind dadurch Slots frei geworden. Diese können aber nicht weitergereicht werden – auch wenn sich dafür Interessenten fänden. Denn die Nutzungsrechte der Slots verbleiben bei den Airlines.

Dem Flughafen brechen damit auf unbestimmte Zeit Gebühren weg, die sich pro An- und Abflug-Paar auf mehr als 10.000 Euro summieren dürften. Noch mehr ins Gewicht fallen dürften die Ausfälle in den Luxusgeschäften in en Flughafenterminals. Denn die Chinesen gelten als kaufkräftigste Kundengruppe. Quelle: Fraport / FMG / Flgh. Wien und Zürich / DMM