Ford: Mehr Stromer als Verbrenner ab 2022

Bis Ende 2022 will Ford die Verkaufszahlen seiner Modelle mit konventionellen Benzin- oder Dieselmotoren in Europa mit elektrifizierten Fahrzeugen übertreffen.

Ford will schon 2022 mehr elektrifizierte Autos verkaufen als konventionelle Verbrenner. Foto: Ford

Ford will schon 2022 mehr elektrifizierte Autos verkaufen als konventionelle Verbrenner. Foto: Ford

"Die Elektrifizierung des Automobils wird sich schnell zum Mainstream entwickeln. Unser stetig wachsendes Angebot an Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb macht es künftig den Käufern immer einfacher, auf das Modell ihrer Wahl umzusteigen", erklärt Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa. "Da wir unseren Kunden eine ganze Palette elektrifizierter Fahrzeuge anbieten, rechnen wir damit, dass bereits Ende 2022 die Mehrheit unserer Pkw-Verkäufe in Europa auf elektrifizierte Fahrzeuge entfallen wird."

Anfang des Jahres verpflichtete sich das Unternehmen auf der "Go Electric"-Veranstaltung in Amsterdam, jedes neue Ford-Pkw-Modell in Europa auch als elektrifizierte Variante anzubieten. Zu den elektrifizierten Fahrzeugen gehören der neue Ford Kuga Plug-In Hybrid, der neue Explorer Plug-In-Hybrid-SUV, der neue Tourneo Custom Plug-In Hybrid sowie der Mondeo Turnier als Hybrid-Version. Für 2020 hat der Autobauer überdies einen rein elektrisch angetriebenen Hochleistungs-SUV angekündigt, dessen Design charakteristische Elemente der Sportwagen-Ikone Mustang aufgreift. Er soll mit einer Akku-Füllung gemäß WLTP-Standard (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure) mehr als 600 km weit kommen und verfügt über eine Schnell-Lade-Funktionaliät.

Ford plant, noch in diesem Jahr acht elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, die bis Ende 2022 zu einem Absatz von 1 Mio. elektrifizierten Fahrzeugen in Europa beitragen werden. Weitere 10 Fahrzeuge sollen bis 2024 eingeführt werden.

Die komplett neue Baureihe Puma EcoBoost-Hybrid zeichnet sich durch einen hochmodernen Mild-Hybrid-Antrieb aus (48-Volt-Technologie), der den Verbrauch und die CO2-Emissionen senkt, zugleich aber auch zusätzliches Drehmoment für mehr Fahrkomfort liefert. Das Unternehmen arbeitet außerdem an neuen Ladelösungen für den stressfreien Betrieb von elektrifizierten Fahrzeugen. Ford wird europaweit mit sechs Energieversorgern kooperieren, darunter Vattenfall in Deutschland, um Ladeboxen für Zuhause verfügbar zu machen und spezielle Energietarife anzubieten, die den Kunden ein schnelles und erschwingliches Laden ermöglichen. Eine weitere Initiative ist die Partnerschaft mit NewMotion; diese Kooperation wird den Fahrern von elektrifizierten Autos helfen, die Gebühren an mehr als 118.000 Ladepunkten in 30 Ländern komfortabler zu bezahlen. Quelle: Ford  / DMM