Ford meldet sehr erfolgreiches Flottenjahr

Im vergangenen Jahr hat Ford circa 66.500 Pkw und rund 36.400 Nutzfahrzeuge im Gewerbekunden-Segment abgesetzt. Im Vergleich zu 2018 legte der Kölner Autobauer damit im Pkw-Bereich um 16,1 % und im Nutzfahrzeug-Bereich um 7,9 % zu - und wuchs somit jeweils stärker als die Gesamtindustrie in diesen Segmenten, die im Pkw-Bereich um 15,1 % bzw. im Nutzfahrzeug-Bereich um 5,4 % zulegte. Der Marktanteil der Ford-Werke GmbH im Geschäft mit Gewerbekunden betrug im vergangenen Jahr 7,4 % (Pkw) bzw. 15,6 % (Nutzfahrzeuge).

Die Säulen des Erfolgs waren im vergangenen Jahr im Pkw-Bereich vor allem die Baureihen Focus (21.000 Zulassungen, plus 36,4 %), Kuga (10.000 Zulassungen, plus 16,1 %), Fiesta (9.700 Zulassungen, plus 8,9 %) sowie EcoSport (2.300 Zulassungen, plus 32,5 %). Bei den Nutzfahrzeugen waren über alle Segmente die Baureihen Transit (23.400 Zulassungen, plus 2 %), Transit Custom (17.800 Zulassungen, plus 7 %) und Ranger (10.000 Zulassungen, plus 25 %) die Erfolgsgaranten.

Claudia Vogt, Direktorin des Flotten-, Remarketing- und Nutzfahrzeug-Geschäfts der Ford-Werke GmbH: "2019 war für Ford Deutschland in allen Vertriebskanälen sehr erfolgreich. Wir konnten sowohl bei Pkw und insbesondere bei den Nutzfahrzeugen stärker als der Gesamtmarkt wachsen. Es freut uns besonders, dass wir sowohl bei kleineren Gewerbekunden als auch bei Großkunden stark zulegen konnten. Mit diesem Erfolg im Rücken starten wir optimistisch in das neue Jahr". Vogt verwies in diesem Zusammenhang auf das moderne Produktportfolio. So habe Ford alle Baureihen in den zurückliegenden Monaten entweder komplett erneuert oder zumindest substanziell überarbeitet. Hinzu komme, dass die aktuelle Focus-Generation 2019 ihr erstes volles Jahr im Markt gehabt habe. "Die Ford Focus-Baureihe kam sowohl bei kostenorientierten Funktionsflotten als auch bei User Choosern hervorragend an". Und die nächste, dritte Generation des SUV-Bestsellers Kuga stehe bereits in den Startlöchern.

Ford werde seine Produktoffensive in diesem Jahr fortsetzen und bis Jahresende 14 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, so Vogt weiter. Künftig wolle man für jede Baureihe mindestens eine elektrifizierte Version anbieten. Bei kleineren und mittleren Baureihen wie Fiesta, Puma und Focus setze das Unternehmen vor allem auf die 48-Volt-Technologie, also auf eine milde Hybridisierung. Bei der neuen, dritten Kuga-Generation, die im April auf den Markt kommt, aber auch bei Baureihen wie Mondeo, S-MAX und Galaxy seien es Vollhybride. Ford erweitere das Antriebs-Portfolio außerdem um Plug-in-Hybride wie zum Beispiel beim Transit Custom und dessen Pkw-Variante, dem Tourneo Custom - eine Baureihe im Ein-Tonnen-Bereich -, aber auch beim Explorer und beim neuen Kuga, der als erste Baureihe von Ford nicht nur als Diesel und Benziner verfügbar sein werde, sondern auch als Mild-Hybrid, als Plug-in-Hybrid und als Voll-Hybrid. Darüber hinaus komme, so Vogt, noch in diesem Jahr der vollelektrische Ford Mustang Mach-E auf den Markt. Quelle: Ford / DMM