Frankreich-Streiks behindern Geschäftsreisen

In Frankreich wird seit Beginn der Proteste gegen die geplante Rentenreform der Verkehr zu Lande und in der Luft massiv gestört. Dies wird auch am Mittwoch, 11. Dezember 2019, so sein. Geschäftsreisen nach Frankreich, insbesondere in die Metropolen, werden einmal mehr betroffen sein.

Laut Behörden beteiligten sich im ganzen Land rund 800.000 Menschen an den Protesten, eine Gewerkschaft sprach sogar von 1,5 Mio. Demonstranten. Geschäfts- wie Privatreisende müssen weiterhin mit Störungen im Flugverkehr und bei der Staatsbahn SNCF rechnen. Air France informiert auf ihrer Website laufend über Flugausfälle. Aktuell wird erwartet, dass alle Langstreckenflüge wie geplant durchgeführt werden können. Bei den Mittel- und Kurzstrecken wird von einer Beeinträchtigung von bis zu 25 % der Flüge gerechnet. Passagiere können die gebuchten Tickets kostenfrei auf ein anderes Datum umbuchen. Auch bei Lufthansa und Swiss kommt es zu Beeinträchtigungen bzw. Annullierungen bei Flügen nach Frankreich.

Mit weitgehenden Zugausfällen muss beim TGV-Netz gerechnet werden. Es empfiehlt sich deshalb, den Fahrplan vor der Abreise online oder über die Bahn-Apps laufend zu prüfen. Ferner ist keine gute Idee. Mit dem Auto nach Frankreich zu fahren. Denn auch da ist mit  Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen. Es kann zu langen Wartezeiten und Staus kommen. Alleine in Paris war am Montag von 600 km Stau die Rede. Quelle: Le Monde / DMM