Geschäftsreisen nach UK sind nicht möglich

London zählt zu den wichtigsten Businessdestinationen weltweit, auch und insbesondere für deutsche Unternehmen und deren Dienstreisende. Aber Geschäftsreisen in die britische Hauptstadt und andere Businessmetropolen auf der Insel sind bis auf Weiteres ein „no go“.

Nach anfänglicher Sorglosigkeit ist die britische Regierung in großer Sorge vor einer zweiten Corona-Virus-Welle. Deshalb werden alle, die nach UK einreisen wollen, in eine 14-tägige Quarantäne gezwungen. Die Regelung gilt auch für die Bewohner der Insel selbst. Wer sich vom Flughafen oder z.B. nach einer Eurostar-Fahrt nach der Ankunft am Bahnhof St. Pancras nicht direkt in die Quarantäne begibt, dem droht eine Strafe über 1.000 britische Pfund, umgerechnet 1.117 Euro.

British Airways bzw. deren Konzernmutter IAG sowie Easyjet und Ryanair haben bis dato vergeblich gegen die Quarantäne-Vorschrift protestiert und warnen vor großem Schaden für die Luftfahrtbranche und die britische Tourismusindustrie. Die Luftfahrtunternehmen drohen mit rechtlichen Schritten, sollte die Regierung diese Vorschrift nicht schnellstmöglich abschaffen. So warnte z.B. der Chef von Europas bedeutendstem Großflughafen London-Heathrow, John Holland-Kaye, vor dem Verlust von Hunderttausenden Arbeitsplätzen landesweit, da der Luftfahrtbranche so der Restart massiv erschwert wird. Quelle: BBC / DMM