Geschäftsreisen nahezu unmöglich

Bis mindestens 31. August gilt noch eine offizielle Reisewarnung für die meisten Länder außerhalb der EU. Zudem sind die meisten dieser Länder als Risikogebiet eingestuft. Für Unternehmen ist es derzeit schwierig, ihre Geschäftsreisenden dorthin zu entsenden, zumal sie deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger nicht ins Land lassen.

Nachstehend eine kurze Übersicht der Länder, in die Business Traveller nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen einreisen dürfen.

Australien: Für Down Under gilt eine offizielle Reisewarnung. Deutsche, Österreicher und Schweizer können ohne gültigen Aufenthaltstitel gar nicht erst einreisen. Und sollten sie einen solchen Titel haben, müssen sie in eine 14-tägige Quarantäne, die streng überwacht wird.

China: Beim Reich der Mitte weiß niemand genau, was wahr und was gelogen ist in Sachen Corona. Fakt ist: Es gilt für das gesamte Land eine offizielle Reisewarnung. Seit 11.08.2020 aber dürfen deutsche Staatsangehörige mit Aufenthaltsgenehmigung seitens Pekings einreisen. Doch ist höchste Vorsicht geboten.

Hongkong: Die Sonderwirtschaftszone ist ein „heißes Pflaster“. Nur wer eine  Aufenthaltsberechtigung hat, darf einreisen, muss sich dann aber sofort in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Indien: Weil es derzeit keine internationalen Flugverbindungen von und nach Indien gibt, ist die Dienstreise nach Mumbai & Co. Ohnehin sinnlos.

Israel: Dort wütet Corona ganz besonders. Für alle Ausländer gilt ein generelles Einreiseverbot.

Japan: Westeuropäer dürfen weiterhin nicht einreisen. Die Visafreiheit ist nach wie vor ausgesetzt.

Kanada: Auch um Reisen nach Montreal, Toronto & Co. Muss man sich als Deutscher nicht bemühen. Denn es gilt ein Einreiseverbot außer für Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus und Durchreisende.

Singapur: Beim Stadtstaat geht bis auf Weiteres gar nichts. Es gilt ein striktes Verbot für die Einreise von Ausländern. Für Singapur gilt eine offizielle Reisewarnung. 

Vereinigte Staaten: Für die USA gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in Deutschland oder einem Schengen-Staat aufgehalten haben. Visa für die USA, ein Hochrisikogebiet, gibt es vorerst nicht mehr.

Vorsicht geboten ist für Firmenreisende auch in Europa: Insbesondere sind Reisen nach Spanien, nach Frankreich, Belgien, den Balkan riskant. Quelle: DMM