Geschäftsreisende verbessern ökologischen Fußabdruck mit DB Regio

Die Bahn ist klimafreundlich wie kein anderes Verkehrsmittel. Den Umweltvorteil der Schiene baut die Deutsche Bahn seit Jahren auch durch einen steigenden Ökostromanteil im Bahnstrommix massiv aus, was im Fall von Geschäftsreisenden einen wesentlichen Beitrag zu einem positiven ökologischen Fußabdruck leistet. Dies gilt neuerdings auch für die Nutzung von Regionalbahnen in Baden-Württemberg.

Seit Jahresbeginn fahren die Züge der DB Regio Baden Württemberg auf sechs von ihr betriebenen Regionalstrecken nun ebenfalls mit 100 % Ökostrom und damit besonders klimafreundlich. Foto: DB

Seit Jahresbeginn fahren die Züge der DB Regio Baden Württemberg auf sechs von ihr betriebenen Regionalstrecken nun ebenfalls mit 100 % Ökostrom und damit besonders klimafreundlich. Foto: DB

Reisen DB-Kunden im Fernverkehr bereits seit 2018 mit 100 % Ökostrom, gilt diese Praxis nun erstmals für den Regionalverkehr in Baden-Württemberg: Seit Jahresbeginn fahren die Züge der DB Regio auf sechs von ihr betriebenen Regionalstrecken nun ebenfalls mit 100 %  Ökostrom und damit besonders klimafreundlich.

Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg: „Durch den Einsatz von Grünem Strom wird Zugfahren noch klimafreundlicher. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die DB daher bei der Umstellung auf Ökostrom. Weitere Eisenbahnverkehrsunternehmen im Land werden dem Beispiel folgen. Das ist ein weiterer Schritt, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen.“ David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg: „Mit dem Einsatz von Grünem Strom im DB-Nahverkehr in Baden-Württemberg entlasten wir die CO2-Bilanz deutlich und setzten damit auch ein klares Zeichen für das Bahnfahren als gelebten Klimaschutz.“

DB Regio Baden-Württemberg betreibt im regionalen Schienenverkehr sechs Streckennetze mit Ökostrom: Die Südbahn/Filstal (Netz 2), die Gäubahn/Murrbahn (Netz 3b), die Rheintalbahn (Netz 4), sowie Breisgau Ost-West (Netz 9a), die Schwarzwaldbahn (Netz 13) und die Hochrheinbahn Singen-Schaffhausen (Netz 19). Die Regionalbahnlinien benötigen zusammen einen voraussichtlichen Jahresbedarf von rund 125.000 Megawattstunden (MWh). Das entspricht dem Verbrauch von etwa 40.000 Zwei-Personen-Haushalten.

Diese Strommenge beschafft die Deutsche Bahn inzwischen ausschließlich aus einem breiten Ökostrom-Portfolio: So liefern beispielsweise Wasserkraftwerke an Rhein, Mosel, Ruhr, Main, Donau, Lech, Isar, Inn und vom Edersee an die DB. Darüber hinaus werden Herkunftsnachweise aus verschiedensten Quellen in Deutschland und Europa eingesetzt. Auch der vermehrte Einsatz von Wind- und Sonnenenergie ist künftig vorgesehen. Neben der Nachhaltigkeit ist es bei den erneuerbaren Energieanlagen elementar, dass sie keinen direkten CO2-Austoß verursachen. Stromlieferant für das 16,7-Hz-Bahnstromnetz ist die DB Energie, der fünftgrößte deutsche Stromversorger.

Der Ökostrom der Deutsche Bahn. Die Deutsche Bahn ist der größte Ökostromverbraucher in Deutschland. Bereits seit Anfang 2018 ist der DB-Fernverkehr mit den ICE-, IC- und EC-Zügen innerhalb Deutschlands mit 100 Prozent Ökostrom umweltfreundlich unterwegs. Durch die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen im Fernverkehr stieg allein im Jahr 2018 der Ökostromanteil bei der DB um 13 Prozentpunkte, von 44 auf 57 %. Auch die Hamburger S-Bahn fährt bereits mit 100 % Ökostrom. Bis zum Jahr 2030 will die DB den spezifischen Ausstoß an Treibhausgasen um mehr als die Hälfte reduzieren und den DB-Bahnstrommix auf 80 % Ökostrom umstellen. Bis 2038 sollen es 100 % sein. Quelle: Deutsche Bahn / DMM