Grandland X Hybrid4 bestens geeignet als Geschäftswagen

Opels neues Kompakt-SUV Grandland X Hybrid4 ist der erste Plug-in-Hybrid der Marke. Das Modell ist das erste von acht weiteren elektrifizierten Fahrzeugen, das die Rüsselsheimer bis Ende 2021 in den Markt bringen wollen. Wir haben den Halbstromer am Tag vor der Händlerpräsentation einem ersten Fahrtest unterzogen. Unser Eindruck: Mit einer Systemleistung von 300 PS und 520 Nm Drehmoment setzt sich der Neuling an die Spitze der Marke.

Opels neuer Grandland X Hybrid4 ist eine echte Alternative zu den Verbrennergeschwistern und sehr gut geeignet als Geschäftswagen in Flotten wie für Einzelgewerbetreibende. Foto: GZ

Opels neuer Grandland X Hybrid4 ist eine echte Alternative zu den Verbrennergeschwistern und sehr gut geeignet als Geschäftswagen in Flotten wie für Einzelgewerbetreibende. Foto: GZ

Die neue allradgetriebene Plug-in-Hybrid-Variante des Grandland X ist bereits bestellbar. Die Auslieferung erfolgt sukzessiven ab April. Unsere Testroute führte u.a. an der grünsten Stadt Deutschlands, Freiburg im Breisgau, vorbei auf die Höhenzüge des Schwarzwalds, der sich auch am 17. Januar schneefrei, sprich grün und leider schwer regnerisch präsentierte.

Während sich das normale Verbrennermodell des SUV europaweit bis dato 180.000 Mal verkaufte – in Deutschland erlebte der Kompakt-Geländewagen 2019 eine Steigerung bei den Verkäufen um 25 % –, sehen die Rüsselsheimer gewichtige Gründe für den Plug-in-Hybrid:  Firmenfuhrparks aber auch Freiberufler profitieren von der sehr günstigen Dienstwagenbesteuerung, die BAFA-Förderung wird 4.500 Euro betragen für den Fall, dass der konfigurierte Wagen nicht die Kaufpreisgrenze (nach Liste) von 40.000 Euro netto nicht übersteigt. Und dann sind noch die Kosteneinsparungen im Vergleich zu den Verbrenner-Varianten. Die betragen allein beim Energieeinsatz bis zu 2.000 Euro im Jahr. 

Der Grandland X Hybrid4 kommt auf Wunsch unverwechselbar mit einer schwarzen Motorhaube sowie speziellen Leichtmetallrädern in BiColor-Optik. Der Plug-in-Hybrid verbindet die Kraft aus einem 1,6 Liter-Turbobenziner und zwei Elektromotoren, die eine Systemleistung von bis zu 221 kW/300 PS bieten. Der Kraftstoffverbrauch beträgt gemäß WLTP 1,4-1,3 l/100 km (die Realität sieht natürlich etwas anders aus: Bei langen Strecken kommen um die 6 Liter auf 100 km heraus), die CO2-Emission 36 bis 34 g/km (WLTP).

Der Halbstromer ist voll förderfähig. Den ersten Plug-in-Hybrid von Opel gibt es zu attraktiven Leasingraten bereits ab 399 Euro (brutto) monatlich. Der Allradler ist zudem als umfangreich ausgestatteter INNOVATION ab 51.165 Euro bestellbar (UPE inkl. MwSt.). Er erfüllt alle Kriterien für förderfähige Elektrofahrzeuge. Demnach sollen Kunden die laut Beschluss des jüngsten Klimagipfels von 3.000 auf voraussichtlich 3.750 Euro erhöhte Umweltprämie künftig voll nutzen können.

Für den Grandland X Hybrid4 hieße das:
Die Herstellerförderung von 1.875 Euro wird vom Nettopreis (42.996 Euro) abgezogen. So werden daraus 41.121 Euro. Nun kommt die Mehrwertsteuer hinzu, womit der Preis bei 48.934 Euro liegt. Nach Rechnungsstellung folgt dann die staatliche Förderung von erneut 1.875 Euro. Der komplette Umweltbonus reduziert die Anschaffungskosten für den Grandland X Hybrid4 INNOVATION von 51.165 Euro also auf attraktive 47.059 Euro inkl. MwSt.. Der Kunde spart beim Neuwagenkauf so de facto mehr als 4.100 Euro.

Darüber hinaus profitieren Grandland X Hybrid4-Fahrer von der Dienstwagenbesteuerung für elektrifizierte Fahrzeuge: In Deutschland wird der geldwerte Vorteil sowohl für die Privatnutzung als auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auf den halben Listenpreis des Neuwagens gerechnet, während bei Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben der volle Listenpreis gilt. Damit wird der Grandland X Hybrid4 auch für Selbstständige und Dienstwagenfahrer hochattraktiv.

Zugleich trägt der Opel Grandland X Hybrid4 – ebenso wie der neue Opel Corsa-e – wesentlich dazu bei, die künftigen strengen CO2-Ziele zu erreichen. Ein weiterer Meilenstein in der kontinuierlichen Entwicklung von Opel zum nachhaltigen Automobilhersteller. Bis 2024 wird jedes Opel-Modell auch als elektrifizierte Variante angeboten werden.

Natürlich ist der Wagen mit einem Leergewicht von rund 1,9 t kein Leichtgewicht. Doch lassen sich die rund 370 kg Meergewicht durch die drei Motoren, je eine E-Maschine an der Front- und an der Hinterachse plus der Benziner und der 13,2 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie unter der Rücksitzbank so erklären. Das Mehrgewicht aber tut der Performance absolut keinen Abbruch. Im gegenteil: Beim rein elektrischen Start rennt der Hybrid seinen Verbrenner-Geschwistern locker davon.

Zwei Elektromotoren + Verbrenner. Zum Antriebssystem des Grandland X Hybrid4 zählen:

  • ein WLTP- und Euro 6d-zertifizierter, 147 kW/200 PS starker 1,6-Liter-Turbobenzin-Direkteinspritzer
  • und eine elektrische Einheit mit zwei Elektromotoren, deren Leistung 81 kW/110 PS vorne und 83 kW/113 PS hinten entspricht, sowie Allradantrieb und eine 13,2 kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Der Front-Elektromotor überträgt seine Kraft über eine elektrifizierte Achtstufen-Automatik auf die Vorderräder. Der zweite Elektromotor und das Differenzial sind in die Hinterachse integriert. Dieser zweite Elektroantrieb macht den Grandland X Hybrid4 zum Allradler mit bester Traktion.

Bis 59 km elektrisch. Der Opel Grandland X Hybrid4 fährt bis zu 59 km gemäß WLTP-Fahrzyklus rein elektrisch Diese Reichweite deckt laut deutscher Studien rund 80 % der durchschnittlichen täglichen Fahrtstrecken ab. Sprich: Das Gros der Grandland X Hybrid4-Fahrten kann mit Null-Emissionen zurückgelegt werden. Anders sieht es natürlich aus, wenn der Wagen in Fuhrparks für Langstrecken genutzt wird. Aber selbst dann ist er einem Diesel-Kollegen ebenbürtig, nur eben moderner.

4 Fahrmodi. Als Fahrer kann man zwischen vier Fahrmodi wählen: Elektro, Hybrid, Allrad und Sport. Im Hybrid-Modus fährt das SUV automatisch in der jeweils effizientesten Antriebsweise.In diesem Modus schaltet der neue Opel zwischen den beiden Strommotoren und dem Verbrenneraggregat um und speist gerade verbrauchten Strom zurück in die Batterie, freilich nicht vollständig. Für den Stadtverkehr kann der Fahrer einfach auf Elektro-Modus schalten – und schon läuft das Auto mit Null-Emissionen weiter. Per „e-Save“-Funktion lässt sich genügend Energie vorab speichern, bis sie später auf der Fahrt benötigt wird. Rollt der Grandland X beispielsweise von Stadt zu Stadt, dann kann genau jene Menge elektrischer Energie reserviert werden, die für den emissionsfreien Innerstadtverkehr am Zielort gewünscht ist. Das Plus an Fahrdynamik bietet der Sport-Modus, indem er die kombinierte Kraft von Verbrenner und Elektromotor nutzt. Für beste Traktion auf jedem Untergrund wiederum lässt sich der Allrad-Modus aktivieren.

Die 13,2 kWh-Batterie (96 Zellen) ist platzsparend unter den Rücksitzen installiert, für höchsten Komfort im Innenraum und vorbildliches Kofferraumvolumen.
Strom ist aktuell günstiger als herkömmlicher Kraftstoff. Deshalb gilt: Nicht den Tank ständig nachfüllen, sondern besser die Batterie regelmäßig aufladen. Je nach Region und gefahrener Strecke sinken so die Energiekosten. Die Ladezeit hängt von der Art des verwendeten Ladegeräts ab. Neben dem im Lieferumfang des Fahrzeugs enthaltenen Kabel zum Laden über eine Haushaltssteckdose (1,8 kWh = 7.10 Stunden Ladezeit) bietet Opel Geräte zum Schnellladen an öffentlichen Stationen und Wallboxen zu Hause an. So kann sich beispielsweise der Akku bei einer 7,4 kW Wallbox in rund zwei Stunden vollständig aufladen. An einer Green-up-Steckdose dauert es rund 4 Stunden, bis der Wagen voll geladen ist.

Für ein noch komfortableres Aufladen des Grandland X Hybrid4 bietet Free2Move Services, die Mobilitätsmarke der Groupe PSA, spezielle Lösungen für Elektrofahrzeuge an. Das Angebot umfasst einen Ladepass (Charging Pass), der den Zugriff auf mehr als 130.000 Ladepunkte in Europa ermöglicht. Des Weiteren gibt es einen Fahrtenplaner, der die Restreichweite des Fahrzeugs und die Lage der Ladestationen entlang der Strecke berücksichtigt und so die beste Routenführung errechnet. Mit der myOpel App lässt sich die Ladezeit aus der Ferne programmieren oder die Klimaautomatik einschalten. Das Navi 5.0 IntelliLink leitet den Fahrer dank vernetzter Navigation auf direktem Weg zur ausgewählten Ladestation und weist stets den besten Weg.

Darüber hinaus wird der Grandland X Hybrid4 auch die neuen OpelConnect Dienste bieten. Mit Funktionen wie LIVE Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, Fahrzeugdatenabruf via App, direkter Verbindung zu Pannenhilfe und Notruf wird die Reise für Fahrer und Passagiere noch entspannter. Über die rote Taste ist Hilfe in Sekundenschnelle erreichbar. Werden die Gurtstraffer oder Airbags ausgelöst, setzt das System automatisch einen Notruf ab.

Man kann viel rekuperieren. Das regenerative Bremssystem des Grandland X Hybrid4 macht das Auto noch effizienter, indem es die beim Bremsen oder bei der Geschwindigkeitsabnahme erzeugte Energie über den i-Booster umwandelt und dazu nutzt, um die Batterie teilweise aufzuladen. Der Grandland X Hybrid4 verwendet beide Elektromotoren für die Rekuperation. Auf diese Weise lässt sich die rein elektrische Reichweite des Hybridfahrzeugs weiter optimieren. Zur bestmöglichen Nutzung des elektrischen Hochspannungssystems verfügt der Grandland X Hybrid4 über einen elektrischen Klimakompressor und eine elektrische Heizung.

Serie sind die AGR-zertifizierten Vordersitze in der Ausstattungsvariante Ultimate. Bei "Innovations" ist es der Fahrersitz. Bei den beiden anderen Ausstattungslinien Edition und Opel 2020 kostet der AGR-Sitz 390 Euro brutto. Empfehlenswert ist dieser Sitz allemal. Denn damit lässt sich rückenfreundlich jede Langstrecke locker bewältigen. Quelle: Opel / DMM