Impfresistente Corona-Mutation schon in Europa

Forscher in Südafrika haben mit C.1.2. eine neue Corona-Mutation ausgemacht. Die ist möglicherweise ansteckender und, das ist die eigentlich schlechte Botschaft, vermutlich resistent gegen die bekannten Impfstoffe.

Die Mutation C.1.2 ist in einem afrikanischen Land nachgewiesen worden. Sie scheint die Immunantwort der gegenwärtigen Impfstoffe umgehen zu können, heißt es in einer Vorab-Studie des National Institutes for Communicable Diseases (NICD) und der KwaZulu-Natal Research Innovation and Sequencing Platform (KRISP). C.1.2 hat sich offenbar deutlich schneller als bisherige Varianten verändert. Um valide Aussagen treffen zu können, ob und inwiefern das C.1.2 tatsächlich gefährlicher als die Delta-Variante ist, sind weitere Untersuchungen im Gange,  betonen die Forscher. Inzwischen soll die neue Corona-Variante in China, Neuseeland, auf Mauritius, in Portugal, Großbritannien und in der Schweiz festgestellt worden sein.

Dass sich irgendwann eine impfstoffresistente Mutation bilden wird, davor hatte kürzlich erst  Pfizer-CEO Albert Bourla gewarnt. Er hält es für „wahrscheinlich“, dass sich irgendwann eine impfstoffresistente Variante des Virus bilden wird. Und die verheißt für die Menschheit nichts Gutes. Die Preprint-Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.08.20.21262342v1.full.pdfQuelle: NICD / Focus / DMM