Indien-Reisen werden komplizierter

Geschäftsreisende und gewöhnliche Touristen aus einigen Ländern Europas müssen zur Einreise nach Indien nicht nur ein Visum beantragen; die Eintrittserlaubnis gibt es ab 14. März nur noch mit dem Nachweis abgegebener biometrischer Daten.

Dazu muss man sich bei einer „Antragsbearbeitungsstelle“ melden, die biometrische Daten aufnimmt. Neben dem obligatorischen Finger-Print muss man auch sein Gesicht ablichten lassen. Wer beides verweigert, bekommt kein Visum. Mit der Bearbeitung der biometrischen Daten hat die indische Regierung das Unternehmen VFS beauftragt. Um die biometrischen Daten abgeben zu können, muss man vorher einen Antrag bei den Visa- und Konsularbehörden Indiens stellen, wozu persönliches Erscheinen notwendig ist. Biometric-Data-Zentren sollen zunächst in Großbritannien landesweit eröffnet werden, den Anfang machen London, Manchester, Edinburgh, Glasgow und Bristol.

Für deutsche Reisende, die sich maximal 30 Tage in Indien aufhalten, gilt weiterhin das im November 2014 eingeführte Tourist Visa on Arrival. Dafür muss vorab ein sog. ETA-Antrag (Electronic Travel Authorization) online unter http://indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html ausgefüllt werden. Die Kosten für das Visum betragen 60 US-Dollar.

Quelle: Reg. v. Indien / DMM