Auch die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle wird dieses Jahr leicht sinken. Nachdem die Polizei im vergangenen Jahr 2.512.746 Unfälle aufgenommen hatte, werden es 2025 rund 2.493.000 Unfälle sein und damit 0,8 % weniger. Nahezu unverändert dürfte dagegen die Zahl der Unfälle mit Personenschäden sein: 2024 waren es 290.706, für dieses Jahr rechnet der ADAC mit rund 290.000 Unfällen.
Der aktuellen Prognose nach werden 2025 weniger Motorradfahrer und fast genauso viele Pkw-Insassen wie im Vorjahr tödlich verunglücken. Gleichzeitig ist aber absehbar, dass in diesem Jahr mehr Fußgänger, Radfahrer und Fahrer von E-Scootern bei einem Verkehrsunfall sterben werden.
Laut ADAC zeichnet sich ab, dass das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Verkehrstoten zwischen 2021 und 2030 um 40 Prozent zu reduzieren, verfehlt werden wird. So stiegen die Zahlen nach dem pandemiebedingten Rückgang 2020 und 2021 wieder spürbar an und haben sich seitdem bei der Marke von 2.800 eingependelt.
Der Anteil der Getöteten im Straßenverkehr, die ohne einen Konflikt mit anderen Verkehrsteilnehmern bei Alleinunfällen ums Leben gekommen sind, liegt inzwischen bei mehr als einem Drittel.
Der ADAC setzt bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf ein Zusammenspiel aus Fahrausbildung und Fahreignung, Fahrzeugsicherheit und Verkehrsinfrastruktur sowie Kontrollen und Sanktionen. Auch die Ausweitung des Lernzeitraums bei der Fahrausbildung wie im Zuge des begleiteten Fahrens ab 17 ist ein wichtiges Instrument, um die Unfälle mit Beteiligung junger Fahrer zu reduzieren. Generell wichtig ist ein rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr. Der ADAC unterstützt deshalb die Aktion #mehrAchtung des Bundesministeriums für Verkehr. Quelle: ADAC / DMM



