Geschäftsreisende sind multimodal unterwegs

Apps sind heute für viele Reisende, Pendler und vor allem Business-Traveller unverzichtbar. Sie helfen, Wege zu planen, Zugtickets zu kaufen, Leihfahrzeuge zu buchen oder die nächste Bushaltestelle zu finden. Mit multimodalen Routenplanern können Fahrten unabhängig vom Verkehrsmittel geplant werden. Dank integrierter Karte ist das auch in einer fremden Stadt problemlos möglich.

Wer den Start- und den Zielort seiner Reise in die App eintippt, bekommt Vorschläge mit den optimalen Verbindungen für verschiedene Verkehrsmittel geliefert, inklusive Fahrtzeit und Preis. Zum Repertoire gehören Fahrrad, Auto und öffentliche Verkehrsmittel. Den Weg zur nächsten S-Bahn-Station oder die Standorte des Leihautos/der Leihräder zeigen die Apps auf der Karte. Doch bei der Vielzahl der Funktionen und Verkehrsmittel ist kein Routenplaner perfekt. Alle haben Stärken und Schwächen:  

Allryder speichert Wohnort und Arbeitsplatz. Verbindungen von der eigenen Position zu diesen Orten zeigt die App mit wenigen Klicks. Sie gibt für alle Varianten Preise und Fahrtdauer an und warnt in Echtzeit vor Verspätungen. Das Programm funktioniert in den größeren deutschen Städten sowie in Zürich, Wien, Dublin und London. Die Liste der Städte wird stetig erweitert.  

Mobility Map funktioniert deutschlandweit. Die App zeigt den Co2-Ausstoß an. Bei Fahrten mit dem Rad wird stattdessen der Kalorienverbrauch angegeben. Mit der App können Leihfahrzeuge reserviert und Taxis bestellt werden. Auch Mitfahrzentralen sind in die Routenplanung integriert. Die App liefert leider keine Preise für öffentliche Verkehrsmittel.  

Mit der App Öffi-Fahrplanauskunft können Fahrgäste die Abfahrtszeiten öffentlicher Verkehrsmittel in ganz Deutschland und vielen Nachbarländern abrufen. Über Verspätungen informiert das Programm in Echtzeit. Die integrierte Karte zeigt die eigene Position sowie umliegende Haltestellen an.  

Der DB-Navigator ist das Rundumpaket der Deutschen Bahn. Wer Start und Ziel eingibt, bekommt Verbindungen und Infos über Verspätungen auf das Smartphone. Fahrgäste, die einen Online-Account bei der DB haben, können Fahrkarten direkt mit dem Handy kaufen. Das Zugpersonal liest den Fahrschein direkt am Bildschirm aus. Eine Navigationshilfe führt Nutzer zum nächsten Bahnhof.  

Karten-Apps wie Google Maps helfen dabei, sich nicht zu verlaufen oder zu verfahren. Ein besonderes Schmankerl für Nutzer eines Windows-Phone, die bei anderen Apps oft in die Röhre gucken, ist das hauseigene Programm Here Maps. Einmal gespeicherte Karten kann die App anschließend auch offline wiedergeben.  

Quelle: VCD / DMM