Netjets: Es geht wieder aufwärts

NetJets, drei rechtlich eigenständigen Unternehmen, die Geschäftsreiseflugzeuge vermieten und teilweise auch Beteiligungen an diesen Flugzeugen vermarkten, will verstärkt operieren. Probleme bereitet dem Luftfahrtunternehmen vor allem die Pandemie in den USA.

Netjets sieht sich wieder im leichten Aufwind. Foto: Netjets

Netjets sieht sich wieder im leichten Aufwind. Foto: Netjets

 Jetzt sollen aber nach und nach die Maschinen für Kunden fliegen. Eingesetzt werden sollen teilweise auch jene Jets von Netjets Europe, die eigentlich verkauft werden sollten. Aber mit dem Verkaufen von Flugzeugen ist es so eine Sache. Derzeit wollen das viele Airlines, Kunden aber gibt es nicht.

Zudem kündigte das Unternehmen an, bis Ende nächsten Jahres 60 neue Businessjets in die weltweite Flotte aufzunehmen. Und alle im April beurlaubten Crew-Mitglieder sollen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. Die Business Aviation ist bis jetzt besser durch die Coronakrise gekommen und wird sich schneller erholen, wenngleich sie das Niveau der Vor-Corona-Zeit noch lange nicht  erreicht hat. Es gab zu viele Opfer trotz signifikanter Unterstützung durch die Regierungen, sagt Patrick Gallagher, bei Netjets verantwortlich für Verkauf, Marketing und Service.

Um vorausschauend zu agieren, haben wir die geplanten Flugzeugkäufe reduziert nd den Verjüngungsprozess der Europaflotte beschleunigt und einen Teil für den Verkauf freigegeben. In jüngster Zeit meldet das Unternehmen einen starken Anstieg bei den Interessenten von Flugzeugteileigentum. In einigen Märkten erreichen die Flugaktivitäten aktuell etwa 20 % des Vor-Corona-Levels. Quelle: Netjets / DMM