Neuauflage des extravaganten C-HR

Toyota’s neues Crossover-Modell C-HR erscheint im extravaganten Look und mit einem neuen Hybridsystem. Die bisherige Erfolgsstory soll sich mit Generation zwei fortsetzen. Aktuell lenken mehr als 400.000 Autofahrer in Europa einen Toyota C-HR der Vorgängergeneration, wobei acht von zehn Exemplaren einen Hybridantrieb besitzen. Der Crossover findet auch Eingang bei gewerblichen Kunden, u.a. vereinzelt auch in Firmenflotten.

Toyota bringt die zweite Generation des Crossovers C-HR. Foto: TMD

Toyota bringt die zweite Generation des Crossovers C-HR. Foto: TMD

Beim neuen Toyota C-HR erweitert ein zweites, besonders kraftvolles Hybridsystem die Antriebspalette. Die weiteren Neuerungen reichen von nochmals verbesserter Fahrdynamik über das aufgefrischte Außendesign und das verfeinerte Interieur bis hin zum aufgewerteten Human Machine Interface (HMI), das modernste Multimedia-Technologien nutzt.

Mit dem Start der zweiten Hybridoption erhalten Fahrzeugkäufer in diesem Segment erstmals die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Hybridantrieben eines Modells. Der neue Toyota C-HR des Jahrgangs 2020 startet mit einem in diesem Segment einzigartigen Hybridangebot durch: An die Seite des bewährten 1,8-Liter-Aggregats tritt die neue Topversion, das 2,0 Liter große Hybrid Dynamic Force-System. Dieser Hybridantrieb der vierten Generation basiert auf einem 2,0 Liter großen Benziner, der zu einer komplett neu entwickelten Motorenfamilie von Toyota gehört. Er zeichnet sich durch verringerte innere Verluste und bahnbrechende volumetrische Effizienz aus. Seine Spitzenleistung von 112 kW/152 PS erzielt er mit einer thermischen Effizienz von 41 Prozent. Im Zusammenspiel mit dem Elektromotor erzielt der Antriebsstrang eine Systemleistung von 135 kW/184 PS. Trotz des Leistungszuwachses von 50 % benötigt der neue Hybridantrieb nur 10 % mehr Kraftstoff. Sein kombinierter Verbrauch von 5,3 l/100 km entspricht CO2-Emissionen von nur 118 g/km (beides nach WLTP). Der deutliche Leistungszuwachs und die vorbildliche Effizienz gehen laut Importeur einher mit einer komfortableren und ruhigeren Fahrt. Eine überarbeitete Federung hält Geräusche und Vibrationen noch effizienter vom Innenraum fern und verbessert zudem die Fahrdynamik.

Neben den beiden Hybridoptionen bietet Toyota den neuen C-HR auch mit einem 1,2-Liter-Turbobenziner mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe an. Bei einer Leistung von 85 kW/116 PS und 185 Nm maximalem Drehmoment erzielt dieses Aggregat eine Kraftstoffeffizienz von 6,9 l/100 km und CO2-Werte von 154 g/km (beides nach WLTP).

Exterieur-Design. Der C-HR mit seinen coupéhaften Linien erhielt subtile Modifikationen an Front- und Heckpartie. Wesentliche Linien sind nun weicher gezeichnet, die Spoilerlippe wird in Wagenfarbe ausgeführt. Das Tagfahrlicht bildet jetzt ein eigenständiges Lichtelement oberhalb der Hauptscheinwerfer und nimmt auch die Blinker auf. Die Nebelleuchten kommen an den äußersten Enden des Frontstoßfängers unter. Sie geben damit den Platz für einen sehr breiten vorderen Lufteinlass frei. Eine neue Form erhielten auch die hinteren, mit LED-Technik ausgestatteten Leuchteinheiten. Wie in der ersten Generation ragen sie deutlich aus der Karosserie hervor, sind aber nun durch einen schlanken Spoiler in Hochglanz-Optik miteinander verbunden. Dieses in einem Stück gefertigte Design-Element zieht sich als visuelle Brücke über die gesamte Fahrzeugbreite und betont die markant breite Heckansicht des Wagens wirkungsvoll. Die hinteren Blinker mit progressivem „Lauflicht“ zahlen ebenfalls auf das aufgewertete Look & Feel ein. Das gleiche gilt für die neuen glanzgedrehten Felgen.

Als Außenfarben stehen drei neue Lackierungen zur Wahl: das blausilbern schimmernde Sodalithblau, ein dynamisches Rot mit Premium-Wirkung und ein auffälliges Orange. Durch zwei markante Zweifarblackierungen können Kunden ihr Fahrzeug weiter individualisieren.

Interieur. Der Fahrgastraum erfuhr eine umfassende Aufwertung: Er wirkt deutlich wertiger, weist eine höhere visuelle und haptische Qualitätsanmutung auf und profitiert vom neuen Multimedia-System, das in puncto Konnektivität und Infotainment ein neues Level erreicht. Kunden schätzen das leicht wirkende, großzügige Design des Cockpits und nennen es bei Befragungen als einen der besten Aspekte an ihrem C-HR. Toyota hat die visuelle und haptische Qualität aller Oberflächen und Bedienelemente im Innenraum nochmals aufgewertet und ihm eine wahre Premium-Anmutung verliehen. Die Dekoreinlagen erhielten ein noch raffinierteres Finish, die Türverkleidungen verwöhnen nun mit einer Softtouch-Oberfläche. Als sichtbare Verknüpfung von Karosserie- und Innenraum-Design nehmen zahlreiche Schalter das Rautenmotiv des Exterieurs auf. Dasselbe Design-Thema findet sich auch im Muster der Türverkleidungen, im Dachhimmel, den Gittern und Hochtönern der JBL-Lautsprecher und sogar auf den Zeigern der analogen Instrumente wieder.

Mit ihren schlanken, sportlichen Lehnen und einem weicher gepolsterten, stabilisierenden Sitzbereich bieten die Vordersitze zeitgemäßen Komfort. Unterschiedliche Töne, Texturen und Muster kennzeichnen die verschiedenen Funktionen der Sitzbereiche. Eine Sitzhöhenverstellung ist im neuen Toyota C-HR jetzt auch für die Beifahrerseite erhältlich – wer sich für die Lederpolsterung entscheidet, erhält zudem eine durchgehend elektrische Sitzverstellung.

Im fahrerorientierten Cockpit fallen innovative Details sowie die intuitiv zu bedienenden Hightech-Features auf. Der zentrale Bedienknopf und das 8“ große Touchdisplay des Audiosystems drehen sich leicht dem Fahrer zu. Da der Touchscreen aus dem Instrumententräger herausragt statt von ihm umschlossen zu werden, kann dessen Oberseite deutlich flacher ausgeführt werden. Dies kommt der Sicht des Fahrers aufs Verkehrsgeschehen zugute.

Über das weiterentwickelte und verbesserte Human Machine Interface (HMI) bedienen Fahrer und Passagiere das Multimedia-Navigationssystem. Zusätzlich zum Touchscreen lässt sich das System auchüber physische Knöpfe und Drehregler bedienen – etwa für die Einstellung der Lautstärke. So können bestimmte Parameter noch einfacher und vor allem beim Fahren leichter justiert werden. Die digitale Uhr ist in das Display integriert und verleiht dem Bildschirm eine übersichtlichere Anmutung.

Der neue Toyota C-HR profitiert von modernen Entwicklungen in den Bereichen Konnektivität und Infotainment. So verfügt das Multimedia-System über die Standards Apple CarPlay und Android Auto, über die sich die allermeisten Smartphones mit dem Mediasystem des Fahrzeugs nicht nur synchronisieren, sondern geradezu verschmelzen lassen. Der neue C-HR erhält das sogenannte DCM, eine Onboard-Internetverbindung, die parallel auch als automatischer Notruf e-Call fungiert. Zudem ermöglicht das neue System Aktualisierungen „Overthe-air“. So erhält der Fahrzeugbesitzer regelmäßig das neueste Kartenmaterial für das Navigationssystem, ohne dass er dazu den Händler aufsuchen oder die Daten herunterladen und über Speichermedien wie einen USB-Stick übertragen müsste. Vielmehr erfolgen die Updates über die Internetverbindung des eingebundenen Smartphones.

Zusätzlich gehören die unter der Bezeichnung „MyT“ zusammengefassten Connected Services zum Serienumfang jeder Hybrid-Versionen des neuen C-HR. Fahrer und Passagiere können sie über die zugehörige Smartphone-App leicht und einfach bedienen. Die App vernetzt Handy und Fahrzeug nicht nur beim Fahren, sondern jederzeit und von jedem Ort aus. So lassen sich beispielsweise von daheim aus Routen planen und direkt ins Navigationssystem des Fahrzeugs übertragen. Genauso führt die App den Fahrer zum Parkplatz des C-HR zurück, ohne dass er sich diesen merken oder notieren müsste. Auch eine Wartungserinnerung und eine Online-Terminvereinbarung für Inspektionstermine beim bevorzugten Händler gehören zu den Features.

Zu den Besonderheiten des neuen C-HR gehört auch der „Hybrid-Trainer“. Er analysiert die Fahrweise des jeweiligen Nutzers und gibt personalisierte, kontextbezogene Hinweise, wie sich der Anteil der rein elektrisch zurückgelegten Strecken erhöhen und entsprechend Kraftstoff sparen lässt. Fahrer erhalten nach jeder Tour ein konkretes Feedback, wo sie besonders wirtschaftlich unterwegs waren und wie sie ihre Kraftstoffeffizienz weiter ausbauen können. Außerdem stellt der „Hybrid-Trainer“ die rein elektrisch gefahrenen Zeiten und Distanzen sowie die durch die Hybridtechnologie erzielten Kraftstoff- und CO2-Einsparungen grafisch dar. Quelle: Toyota / DMM