Frankreich kontrolliert Reisende verschärft

Im Rahmen der Antiterrormaßnahmen nach den Anschlägen von Paris hat die französische Regierung intensivere Kontrollen im Personen- und Luftverkehr angeordnet. Geschäftsreisende müssen mit Beeinträchtigungen im Flug- und Straßenverkehr sowie im öffentlichen Nahverkehr rechnen.

Nach den Anschlägen auf die Redaktionsräume der Satirezeitung "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten (nicht gezählt die drei ebenfalls getöteten IS-Verbrecher) in Paris hat die französische Regierung besondere Maßnahmen zur Wahrung der Sicherheit angeordnet, darunter intensivere Kontrollen des Personen- und Luftverkehrs. Es ist mit Beeinträchtigungen im Flug- und Straßenverkehr sowie ggf. auch im öffentlichen Personennahverkehr zu rechnen.

Zur Begegnung von terroristischen Drohungen gilt in Frankreich der Plan "Vigipirate", der zwei Alarmstufen mit unterschiedlich intensiven Maßnahmen vorsieht. Derzeit ist in Frankreich mit erhöhten Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen im Reiseverkehr zu rechnen. Auf Bahnhöfen und Flughäfen gibt es verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen (z. B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Quelle: Auswärtiges Amt / DMM