Produktionsstart für den CUPRA Born

CUPRA beginnt mit der Serienproduktion seines ersten vollelektrischen Modells im Werk in Zwickau. Wayne Griffiths, Vorstandsvorsitzender der SEAT S.A. und CEO von CUPRA, sowie weitere Vorstandsmitglieder gaben bei einem Besuch in Europas größter Fabrik für Elektrofahrzeuge den Startschuss für den Born. Das neue Modell wurde bei der diesjährigen IAA MOBILITY erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. CUPRA ist ambitioniert, bis 2030 eine vollelektrische Marke zu werden.

Der Born, das erste vollelektrisches CUPRA-Modell leistet einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Bilanz. Foto: CUPRA

Der Born, das erste vollelektrisches CUPRA-Modell leistet einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Bilanz. Foto: CUPRA

Der Born ist das erste Modell der spanischen Marke, das ein CO2-neutrales Konzept verfolgt. Dabei wird in der gesamten Lieferkette Strom aus erneuerbaren Energien verwendet. Das Modell verfügt außerdem über Schalensitze, die in Zusammenarbeit mit der SEAQUAL INITIATIVE aus nachhaltigen Materialien wie recyceltem Meeresplastik aus dem Mittelmeer hergestellt werden.

„Mit seinem emotionalen Design und seinem vollelektrischen Sportsgeist ist der CUPRA Born der Impulsgeber für die Transformation des Unternehmens und der Beginn der Elektro-Offensive der Marke. Die Produktion unseres ersten rein elektrischen Modells in Europas größter Elektrofahrzeugfabrik wird uns wertvolle Erkenntnisse liefern, wenn wir ab 2025 Elektrofahrzeuge in Martorell bauen werden. Unser Ziel ist es dann, in Spanien mehr als 500.000 urbane Elektrofahrzeuge pro Jahr für verschiedene Konzernmarken zu produzieren“, sagte Wayne Griffiths.

Das Modell ist ein wichtiger Bestandteil der Expansion von CUPRA auf internationale Märkte. Mit dem CUPRA Born will das Unternehmen den Anteil der Marke am Gesamtabsatz des Unternehmens auf 20 % erhöhen und neue internationale Absatzmärkte erschließen – insbesondere in den am stärksten elektrifizierten Ländern. Mit dem Verkaufsstart im November führt CUPRA mit dem Agenturmodell außerdem eine neue Vertriebsstrategie ein. Darüber hinaus werden Kunden die Möglichkeit haben, den Born im Rahmen eines Abo-Modells zu erwerben.

Das Werk in Zwickau ist die erste Autofabrik von Volkswagen, die ausnahmslos elektrische Fahrzeuge herstellt und als die größte und effizienteste Fabrik für E-Fahrzeuge in Europa gilt. Mit einer täglichen Produktionszahl von bis zu 1.400 Einheiten schafft das Werk eine jährliche Kapazität von ca. 330.000. Zusätzlich zum Born werden in Zwickau vier weitere Modelle gefertigt: der Volkswagen ID.3, der Volkswagen ID.4, der Audi Q4 e-tron und der Audi Q4 Sportback e-tron. Quelle: CUPRA / DMM