Rettungsaktion für einen Schwan

Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Würzburg-Hannover kam es am 23. Dezember 2020 zwischen Kassel und Göttingen gegen 16 Uhr zu einem traurigen Zwischenfall mit einem Schwanenpaar. Es hatte sich bei einem Ausflug in den Bereich der ICE- Schnellfahrstrecke verirrt.

Tragisch endete für ein Schwanenpaar der Ausflug an die Schnellfahrtsrecke Würzburg-Hannover nahe Kassel. Eines der beiden Tiere kam ums Leben, das andere musste mit einer aufwändigen Rettungsaktion vom Gleis geholt werden. Foto: Bundespolizei Kassel

Tragisch endete für ein Schwanenpaar der Ausflug an die Schnellfahrtsrecke Würzburg-Hannover nahe Kassel. Eines der beiden Tiere kam ums Leben, das andere musste mit einer aufwändigen Rettungsaktion vom Gleis geholt werden. Foto: Bundespolizei Kassel

Eines der beiden Tiere war vermutlich in die Oberleitung geraten und konnte von Beamten der Bundespolizei Kassel nur noch tot geborgen werden. Sein trauernder Gefährte saß noch im gefährlichen Bereich der Gleise. Die Schnellfahrstrecke wurde vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt. Mehrere Versuche, das Tier aus dem Gefahrenbereich zu locken, blieben ohne Erfolg.

Erst der Feuerwehr aus Fuldatal gelang es mit „speziellem Equipment“ den überlebenden und unversehrten Schwan vom nordwärts führenden Gleis zu heben. Der Schwan wurde sodann zum Fluss Fulda gebracht und dort in die Fluten entlassen. Durch die Rettungsaktion erhielten 23 Züge Verspätungen von jeweils ca. 50 Minuten. Quelle: Bundespolizeiinspektion Kassel / DMM