SAA von umfangreichen Streiks bedroht

In Südafrika drohen die Gewerkschaften für Flugbegleiter und weitere Beschäftigte von South African Airways (SAA) mit der "Mutter aller Streiks". Der Ausstand soll bereits am Freitag, 15. November 2019 beginnen, nachdem das Management der Fluglinie abgelehnt hat, die Gehälter ihrer Angestellten zu erhöhen und angeblich 900 ArbeitnehmerInnen entlassen will.

Geschäftsreisende aus Europa mit Ziel Johannesburg oder Kampstadt sollten keinesfalls am Freitag oder Samstag (15. und 16. November) aufbrechen, sofern sie ein Ticket bei SAA gebucht haben. Denn es wird keine SAA-Flüge geben.

Der Streik soll eine unbestimmt lange Zeit andauern. Bei den Gewerkschaften sind 3.000 der 5.000 SAA-Beschäftigten organisiert. Die Geschäftsleitung von SAA warnte vor den Arbeitsniederlegungen; die nämlich bedrohen die Existenz des ohnehin finanziell nicht auf Rosen gebetteten Luftfahrtunternehmens. Es könnte dann vermehrt zu Jobverlusten kommen und überhaupt zum Untergang der Airline.  

Inzwischen hat SAA nahezu alle Inlands- und internationalen Flüge für den Freitag, 15.11. und Samstag, 16.11.2919 gestrichen. Quelle: SAA / DMM