Schnellfahrstrecke ab 20. Oktober wieder befahrbar

Die Hochgeschwindigkeitstrasse Köln-Rhein(Main) wird am Samstag, 20. Oktober 2018, wieder für den Zugverkehr freigegeben. Sie war nach dem Brand eines ICE3 gesperrt worden. Geschäftsreisende mussten bis zu 80 Minuten mehr Zeit mitbringen, da die Fernzüge über die Rheintalschiene umgeleitet werden mussten.

Um den Zugverkehr schnellstmöglich wieder aufzunehmen, wurde in einem ersten Schritt das weniger beschädigte Gleis befahrbar gemacht. So kann der überwiegende Teil der Züge über die Schnellfahrstrecke fahren. Es kann dabei zu Verspätungen und Haltausfällen kommen. Die Strecke musste wegen eines ICE-Brands am vergangenen Freitag in beide Richtungen gesperrt werden. Es entstand ein erheblicher Schaden an der Infrastruktur. Aktuell wird mit Hochdruck an den Übergangsfahrplänen gearbeitet. Alle betroffenen Verbindungen werden ab übermorgen (Freitag) in den Auskunftsmedien mit verlässlichen Informationen hinterlegt sein, ob die Züge verkehren und mit welchen Einschränkungen die Fahrgäste rechnen müssen. Bis Freitag, 26. Oktober 2018, werden die überarbeiteten Fahrpläne vollständig in allen DB-Informationssystemen hinterlegt sein, sodass dann wieder eine normale Auskunfts- und Buchungssituation besteht.

Reisende werden gebeten, sich vor der Fahrt unter www.bahn.de oder über den DB Navigator zu informieren. Für alle Reisenden auf der Strecke Köln-Frankfurt/Main ist die Zugbindung für Spar- und Supersparpreise bis zum 18. Oktober 2018 aufgehoben. Darüber hinaus können Reisende, die ein Ticket für eine geplante Fahrt am vergangenen Wochenende und in dieser Woche für den betroffenen Streckenabschnitt erworben haben, dieses kostenlos zurückgeben.

Zu den Arbeiten am stark beschädigten Gleis, auf dem der ICE 511 stand: Nachdem der beschädigte Zug abtransportiert und die Aufräumarbeiten abgeschlossen sind, gehen die umfangreichen Untersuchungen zum Zustand der stark betroffenen Infrastruktur weiter. An Sanierungskonzepten wird intensiv gearbeitet. Hierzu werden auch die Auswertungen und Analysen der externen Sachverständigen abzuwarten sein. Mitarbeiter und Fachleute stehen für die kurzfristige Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen bereit. Notwendige Materialien und Baufahrzeuge sind geordert.

Die Deutsche Bahn unterstützt die Behörden weiterhin bei der Ermittlung der Ursache. Wie es in diesem konkreten Fall zu dem Brand kommen konnte, müssen weitere Untersuchungen klären. Unter anderem werden einzelne Komponenten im Labor untersucht. Laut Aussage der Ermittler können die Untersuchungen mehrere Wochen andauern. Quelle: Deutsche Bahn / DMM