Škoda verbessert den Superb

Dreieinhalb Jahre nach Einführung der dritten Generation erhält Škoda‘s Flaggschiff eine umfassende Modernisierung. Darüber hinaus ist das Topmodell erstmals auch als Scout und zum Jahresende endlich mit modernem alternativen Antrieb als Plug-in-Hybrid Superb iV erhältlich.

Škoda hat dem Flaggschiff Superb ein frisches Design und allerlei technische Zutaten verpasst. Erstmals gibt es die Version Scout. Foto: Škoda

Škoda hat dem Flaggschiff Superb ein frisches Design und allerlei technische Zutaten verpasst. Erstmals gibt es die Version Scout. Foto: Škoda

Mit technischen Highlights wie Voll-LED-Matrix-Scheinwerfern und einer noch breiteren Palette an innovativen Assistenzsystemen gehört der Superb bei Sicherheit und Komfort zur Spitzengruppe im Segment, beim Platzangebot setzt er die Benchmark in der Mittelklasse. Im Frühjahr 2019 übertraf die 2015 vorgestellte dritte Generation des Modells die Marke von 500.000 produzierten Einheiten, der Combi  erreicht in Europa dabei einen Produktionsanteil von rund 54 %.

Drei moderne Diesel und drei Benziner decken ein Leistungsspektrum von 88 kW (120 PS) bis 200 kW (272 PS) ab. Eine komplette Neuentwicklung ist der 2,0 TDI mit 110 kW (150 PS), das erste Dieseltriebwerk bei Škoda aus der neuen EVO-Generation des Volkswagen Konzerns. Insgesamt sind zehn verschiedene Motor-Antriebs-Kombinationen verfügbar, ein 7-Gang-Direktlschaltgetriebe ist je nach Motor und Ausstattung serienmäßig oder als Option erhältlich. Der Topdiesel verfügt optional über Allradantrieb, beim Topbenziner ist dieser serienmäßig. Für den neuen Scout stehen ausschließlich diese beiden Triebwerke zur Wahl, Allrad ist bei diesem Modell immer an Bord.

Der typische Škoda-Grill des überarbeiteten Modells ist größer ausgeführt und ragt etwas weiter nach unten in die neue Frontschürze. Die flacheren Scheinwerfer reichen bis an den Grill heran und bieten bereits in der Basisversion LED-Technik für Abblend-, Fern-, Tagfahr- und Positionslicht. Die Form der LED-Nebelscheinwerfer wurde neu gestaltet. Am Heck fällt eine Chromleiste als Verbindung zwischen den Voll-LED-Leuchten besonders auf, zudem prägt der Škoda-Schriftzug in Einzelbuchstaben den optischen Gesamteindruck. Als Bestandteil der optionalen Ambientebeleuchtung projizieren beim Öffnen der Türen LED-Spots einen Škoda-Schriftzug auf den Boden. Neue 18- und 19-Zoll-Leichtmetallräder sowie die beiden neuen Farben Crystal-Schwarz und Race-Blau runden das Update optisch ab. Neben dem neuen Siuperb Scout bietet der tschechische Automobilhersteller den Wagen weiterhin als Sportline an, der Superb L&K mit besonders edlem Interieur bleibt wie bisher die Spitzenversion.

Über den optionalen schlüssellosen Fahrzeugzugang KESSY lässt sich das Fahrzeug ab sofort an allen vier Türen öffnen, der Startknopf KESSY GO ist erstmals serienmäßig. Quelle: Škoda / DMM