Steiler Anstieg bei den Neuzulassungen von E-Autos

insgesamt 2.017.561 Pkw wurden in den ersten drei Quartalen 2021 deutschlandweit neu zugelassen. 821.612 Pkw und damit 40,7 % verfügten über einen alternativen Antrieb (batterieelektrisch (BEV), Hybrid, Plug-In, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (20,5 %) stieg dieser Anteil umweltfreundlicherer Automobil damit um +98,5 %.

Unter den deutschen Marken mit den meisten Neuzulassungen mit alternativen Antrieben erreichte Audi im Jahresverlauf mit 70,4 % (+39,7 %) erneut den größten Anteil innerhalb ihrer Flotte, gefolgt von BMW mit 55,3 % (+150,2 %). Mercedes erreichte innerhalb seiner Flotte einen Anteil von 42,1 % (+86,3 %). Die Marken Ford (38,8 %/+171,3 %) und Porsche (31,6 %/+50,5 %) wiesen erneut einen Neuzulassungsanteil von mehr als 30 % bei den alternativen Antrieben aus. Ein Neuzulassungsanteil von mehr als 20 % entfiel auf die Marken Mini (27,6 %/+94,4 %) und VW (23,6 %/+133,7 %). Bei Opel bewirkte ein Zulassungsplus alternativer Antriebe von +119,4 % einen Anteil von 13,6 %.

Unter den zulassungsstärksten Importmarken mit alternativen Antrieben erreichte Lexus in den Monaten Januar bis September 2021 innerhalb seiner Neuzulassungsflotte einen Anteil von 89,4 % (-0,8 %), gefolgt von Volvo (88,7 %/+92,0 %) und Land Rover (86,1 %/+74,6 %). 79,8 % der Neuzulassungsanteile alternativer Antriebe entfiel auf die Marke Honda (+88,7 %). Die Marken Toyota (67,0 %/+15,9 %), Hyundai (64,8 %/+184,2 %), Jaguar (62,4 %/+634,1 %) und Subaru (62,3 %/+2,6 %) konnten einen Neuzulassungsanteil von mehr als 60 % bei den alternativen Antrieben ausweisen. Polestar, Smart, Suzuki und Tesla und erreichten innerhalb ihrer Flotte bei den alternativen Antrieben jeweils Anteile von 100 %.

Mit einem Elektro-Antrieb (Elektro (BEV), Plug-In, Brennstoffzelle) waren 478.121 Neuwagen ausgestattet. Dank Steigerung von +137,0 % erreichten die Elektro-Antriebe im kumulierten Zeitraum einen Neuzulassungsanteil von 23,7 % (Vorjahreszeitraum: 10,0 %).

Bei den deutschen Marken erreichten Porsche (31,6 %/+50,5 %) und Mercedes (31,5 %/+144,2 %) die größten Neuzulassungsanteile mit Elektro-Antrieb innerhalb ihrer Flotte. 27,6 % der Neuzulassungsanteile entfielen auf die Marken Mini (+94,4 %), 25,6 % auf Audi (+88,2 %), 24,1 % auf BMW (+109,6 %) sowie 21,4 % auf VW (+157,8 %); lediglich Ford (15,7 %/+234,0 %) und Opel (13,6 %/+119,4 %) lagen unter der 20 %-Marke.

Unter den zulassungsstärksten Importmarken mit Elektro-Antrieben wiesen Volvo und DS im kumulierten Jahreszeitraum mit 44,5 % (+66,0 %) bzw. 43,6 % (+51,9 %) erneut den stärksten Anteil aus. Die Marken Jeep (32,8 %/+811,1 %), Kia (31,0 %/+64,0 %), Hyundai (30,8 %/+131,6 %) und Renault (30,3 %/+57,0) wiesen einen Neuzulassungsanteil von mehr als 30 % bei den Elektro-Antrieben auf. Polestar, Smart und Tesla erreichten innerhalb ihrer Flotte bei den Elektro-Antrieben jeweils Anteile von 100 %.

236.695 Neuwagen wies die Neuzulassungsstatistik für die batterieelektrischn (BEV) betriebenen Pkw aus, deren Anteil im Berichtszeitraum um +143,8 % auf 11,7 % anstieg (Vorjahreszeitraum: 4,8 %).

Seit Jahresbeginn kamen 54.410 fabrikneue Elektrofahrzeuge (BEV) der Marke VW zur Zulassung, dies entsprach einem Anteil von 13,8 % (+133,9 %) aller VW-Neuzulassungen. Der Smart-Anteil lag mit insgesamt 16.372 Neuwagen bei 100 % (+0,2 %). Opel erreichte mit 11.843 Elektrofahrzeugen (BEV) innerhalb seiner Flotte einen Anteil von 9,7 % (+223,3 %) und BMW mit 10.604 Einheiten einen Anteil von 6,2 % (+113,8 %). Mit 18.840 (23,6 %/+ 107,0 %) Einheiten führte Hyundai bei den Importmarken die Elektro- (BEV) Zulassungsstatistik an, gefolgt von Renault mit 18.005 Neuzulassungen (23,8 %/+27,3 %) sowie Skoda mit 11.710 (10,0 %/+316,7 %). Für die Marke Tesla wurden 25.970 Neuzulassungen ausgewiesen, die wie bei Smart (16.372 Einheiten) zu 100 % den BEV zugeordnet wurden. Quelle: KBA / DMM