Tausende Flüge wegen Florence gecancelt

Zum Glück fliegen wir erst am Montag an die Südostküste der Vereinigten Staaten, genauer gesagt nach Atlanta, wo wir geschäftlich zu tun haben. Denn ab Donnerstag, 13. September 2018 soll Hurrikan Florence, einer der stärksten, die jemals gemessen worden sind, auf diese Region treffen und sein Unwesen voraussichtlich bis Sonntag treiben, so die Meteorologen in den USA.

Boeing hat sein Werk in North Carleston wegen des Hurricans evakuiert. Foto Boeing

Boeing hat sein Werk in North Carleston wegen des Hurricans evakuiert. Foto Boeing

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Luftfahrt ab Donnerstag bis einschließlich Samstag nach North- und South-Carolina, nach Atlanta und südlichere Staaten eingestellt; denn zu groß wären die Gefahren. Wegen des nahenden Hurrikans hat US-Flugzeugbauer Boeing vorübergehend sein Werk in North Charleston im US-Staat South Carolina geschlossen. Auch dort werden alle drei Versionen des Dreamliners B787-8, -9 und -10 montiert. Eine Konzernsprecherin sagte, etliche der Dreamliner seien zum Standort Everett/Seattle im US-Staat Washington geflogen worden. Am Mittwoch wurden auch die Beschäftigten nachhause geschickt.

Der Luftverkehr an und ab Ziele in die betroffenen Regionen wird nicht nur stark eingeschränkt, sondern komplett eingestellt sein. Denn es werden Windböen von 157 Meilen/Std. erwartet, ca. 230 bis 250 km/h, immense Regenfälle bis zu 1 Meter Wasserhöhe und enorme Überflutungen durch den Atlantik. Inzwischen sind mehr als 2.000 Flüge zwischen Mittwoch und Freitag gestrichen, American, United, Delta und Co. bieten Gratis-Umbuchungen und Stornierungen an. Erst ab Samstag dürfte die Situation sich normalisieren. DMM