Im Rahmen der Pläne, die "die Art und Weise, wie Millionen von Menschen reisen, grundlegend verändern" werden, wollen die beiden Regierungen eine Taskforce einrichten. Die soll sich auf Grenz- und Sicherheitskontrollen sowie den technischen Aspekt des neuen Dienstes einigen. Die britische Regierung hofft, dass die Bahnverbindung Anfang der 2030er Jahre in Betrieb gehen könnte. Sie würde London neben Berlin auch mit anderen deutschen Städten wie z.B. Köln und Frankfurt/M. verbinden
"Wir läuten eine neue Ära der europäischen Schienenanbindung ein und sind entschlossen, Großbritannien in den Mittelpunkt eines besser vernetzten Kontinents zu stellen", sagte UK-Verkehrsministerin Heidi Alexander. Die Ministerin: "Das Brandenburger Tor, die Berliner Mauer und Checkpoint Charlie – schon in wenigen Jahren könnten Bahnreisende in Großbritannien diese berühmten Sehenswürdigkeiten bequem direkt mit dem Zug besuchen. Dieses wegweisende Abkommen hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Millionen von Menschen zwischen unseren beiden Ländern reisen, grundlegend zu verändern."
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz sagte Starmer, die Vereinbarung sei "ein Beweis für die Nähe unserer Beziehungen in ihrer heutigen Form" und zugleich eine "Absichtserklärung, ein Ausdruck unseres Bestrebens, noch enger zusammenzuarbeiten". Quelle The Times / DMM
