UFO und Lufthansa einigen sich

Die Kabinengewerkschaft UFO und Lufthansa haben sich auf ein Krisen- und Absicherungspaket für die Kabinenbeschäftigten der Muttergesellschaft geeinigt.

Das Paket umfasst einen vierjährigen Kündigungsschutz sowie ein Einsparvolumen von über ½ Mrd. Euro bis Ende 2023. Ein großer Teil davon kommt aus freiwilligen Maßnahmen. Damit gelingt es Unternehmen und Gewerkschaft mit Blick auf die  Hauptversammlung am Donnerstag, 25. Juni 2020, ein wichtiges positives Zeichen in der Krisenbewältigung und in Richtung der Aktionäre zu senden.

“Der angekündigte Personalabbau wird nicht nur ohne Kündigungen in der Kabine auskommen, UFO und Lufthansa beweisen nach Jahren heftiger Auseinandersetzungen nun verantwortungsvolle Einigungs- und Handlungsfähigkeit. Die im Januar vereinbarten Verfahren werden beendet, einige in der konfliktbeladenen Vergangenheit entstandene Themen, werden wir ab jetzt gemeinsam und ohne Zwang gestalten. Daran wird sich die Nachhaltigkeit der wiederbelebten Sozialpartnerschaft beweisen müssen”, sagt Daniel Flohr, UFO-Vorsitzender.

Die Kabinenmitarbeiter tragen als erste Beschäftigtengruppe im LH-Konzern dazu bei, der Airline durch diese einmalige Krise zu helfen. Vereinbarungen mit den anderen Gewerkschaften stehen bisher noch aus. Dem vereinbarten Paket müssen die UFO-Mitglieder noch im Rahmen einer in Kürze startenden Urabstimmung zustimmen. Quelle: UFO / DMM