Aufräumarbeiten nach dem Schneesturm

Geschäftsreisende in den Nordosten der USA müssen sich weiterhin auf erhebliche Einschränkungen gefasst machen. Der heftigste Schneesturm seit Jahrzehnten hat seit dem 26. Januar große Teile des Landes im Griff. Betroffen sind v.a. die Küstenstaaten zwischen Maine und Maryland. Besonders schlimm ist die Situation im Großraum Boston. Sort fielen rund 90 cm Neuschnee. Die Millionenmetropole New York kam hingegen mit 20 cm Schnee glimpflicher davon als erwartet.

Auf vielen Straßen ist der Verkehr nach wie vor zusammengebrochen. Die Räumdienste sind den Anforderungen kaum gewachsen. Aktuelle Verkehrsinfos findet man auf den Internetseiten der Behörden. Ein zwischenzeitlich für New York verhängtes privates Fahrverbot, wurde mittlerweile aber wieder aufgehoben. Durcheinandergewirbelt wird auch der Flugverkehr. An den internationalen Flughäfen in New York, Boston und Philadelphia sowie vielen weiteren Airports mussten bislang rund 8.000 Verbindungen gestrichen werden. Darüber hinaus kommt es zu regionalen Engpässen bei der Stromversorgung. Reisenden wird geraten, sich bei ihrer Fluggesellschaft nach der aktuellen Lage zu erkundigen. Wer bereits vor Ort ist, sollte die Empfehlungen und Anweisungen der Behörden unbedingt befolgen. Von Autofahrten in den Schneegebieten ist bis auf Weiteres abzuraten. Mit einer leichten Entspannung ist gegen Ende der Woche zu rechnen. Die Temperaturen bleiben zwar frostig, die Niederschläge hören aber auf. Die Schneemengen dürften jedoch noch längere Zeit liegen bleiben.

Quelle: ADAC / DMM