Ford tritt bei der Elektromobilität auf die Bremse und richtet seine US-Produktion neu aus. Der Autobauer aus Dearborn fährt seine ambitionierten E-Auto-Pläne etwas zurück und setzt künftig stärker auf Hybrid- und Verbrennermodelle. Hintergrund sind hohe Verluste in einem Markt, der sich mit Ausnahme Teslas langsamer entwickelt als erwartet.
In den USA sind die Zulassungen neuer Elektroautos im Oktober gesunken. Laut S&P Global Mobility betrug der Rückgang 14 %. Die Entwicklung war erwartet worden, denn der Oktober war der erste Monat nach dem Auslaufen der Steuergutschrift als Kaufanreiz. Der Rückgang ist jedoch weniger stark als erwartet. Nicht nur Tesla verbucht Zuwächse.
Elon Musks Fahrzeugmarke führt mit riesigem Abstand (49.989 Neuzulassungen im Oktober) vor Ford (5.070 neue BEV im Oktober) und Chevrolet (5.068) sowie vier weiteren US-Fabrikaten. Auf Rang 7 rangiert als erste deutsche Marke BMW mit 2.661 neuen BEV. Porsche ist 12. Mit 1.012 BEV-Modellen. Audi belegt Platz 13 mit 868 neuen BEV, Mercedes liegt auf Platz 14 mit 857 BEV und Volkswagen auf Platz 15 mit 786 BEV. Quelle: DMM
