USA weiten Reisebeschränkung aus

Die Vereinigten Staaten erteilen Bürgern von Eritrea, Kirgisistan, Nigeria, Sudan, Myanmar und Tansania bis auf Weiteres keine Visa mehr. Ausnahmen gelten für Diplomaten und andere bedeutende Persönlichkeiten.

Der Travel Ban, offiziell als „Executive Order 13769“ läuft unter der Bezeichnung „Protecting the Nation from Foreign Terrorist Entry into the United States“. Er soll in erster Linie verhindern, dass nur Wirtschaftsmigranten kommen. Spricht man mit US-Politikern, dann sehen die, ob Republikaner oder Demokraten, die Migrationspolitik Deutschlands als höchst fatal. Denn Berlin lässt nach ihrer Meinung zu, dass in der Mehrheit nur Menschen nach Deutschland strömen, die ausschließlich das deutsche Sozialsystem ausnutzen möchten. Echte Flüchtlinge, die vor Krieg und Terror flüchten, sind in Deutschland aber auch den USA natürlich willkommen.

Anders als in Deutschland müssen sich die Neuankömmlinge in den USA, wo das Sozialsystem sehr viel restriktiver ausgestaltet ist, selbst integrieren und sich Arbeit suchen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Deutschland sehen viele US-Abgeordnete als warnendes Beispiel, weshalb sie weiter an der Executive Order 13769 vom 27. Januar 2017 festhalten. Vor drei Jahren setzten die USA die Einreise von Bürgern aus Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien und Sudan für 90 Tage aus. Seitdem wurde der Einreise-Bann regelmäßig verlängert und auch auf Bürger von Venezuela und Nordkorea ausgedehnt.

Nun hat die US-Regierung den Travel Ban auch auf Bürger von Eritrea, Kirgisistan, Nigeria, Sudan, Myanmar und Tansania ausgeweitet. Es werden auch die „Diversity Visa“ für Bürger aus Tansania und Sudan ausgesetzt. Die US-Regierung will zwar Zuwanderung, aber nur von Menschen, die dem Land durch ihr Knowhow und Arbeitskraft dienen. Den regulären Tourismus tangiert der Travel-Ban nicht, im Gegenteil: Die USA verzeichne laufend Zuwachse bei den Touristenzahlen. Quelle: usa.gov / DMM