Vergangenheitsbewältigung bei Mercedes und neue Ziele

Der neue Daimler-Chef Ola Källenius muss den Konzern wieder auf Vordermann bringen und Vergangenheitsbewältigung betreiben.

Nach den auch bei Mercedes aufgedeckten Dieselmanipulationen und folgenden teuren Rückrufen unter seinem Vorgänger Dieter Zetsche, den weltweiten Handelskonflikten und der Umstellung auf den WLTP-Abgas-Standard hat der Autobauer ein Viertel seines Gewinns verloren. Auf einer Veranstaltung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger in Berlin ging der Schwede auf die Herausforderungen einer besseren Umweltveträglichkeit und Digitalisierung ein und er sprach davon, Daimler müsse noch schwäbischer werden, also sparsamer. Dabei sagte er auch, er wisse nicht, ob es in Zukunft weniger Mitarbeiter beim Autobauer geben wird. In Sachen Autonomes Fahren ließ Ola Källenius wissen, die Branche sei vor einem Durchbruch dieser Technologie.

In den kommenden zwei Jahrzehnten will Daimler die gesamte Pkw-Neuwagen-Flotte CO2-neutral gestalten, wobei auch die Zulieferer ihren Beitrag leisten müssen. Und schon in drei Jahren soll jedes Mercedes-Fahrzeug zumindest teilweise elektrifiziert sein. Quelle: BDZV / DMM