United's Regionalflotte wird attraktiver

United Airlines dehnt ihr Breitband-Internetangebot nun auch auf die Regionaltochter United Express aus. Kunden, die innerhalb der USA mit den kleineren Maschinen unterwegs sind, sollen dieselben Kommunikationsmöglichkeiten bekommen wie die bei United.

United macht bis Mitte 2015 ihre Regionalflotte (United Express) internetfähig: zudem kommen 120 neue Embraer Jets mit breiteren Sitzen und Gängen, görßeren Gepäckablagefächern und Stromanschluss für mobile Endgeräte. Foto: United

Die Airline wird über 200 Embraer E175 und E170 sowie CRJ700 Regionaljets mit Gogo's ATG-4 advanced air-to-ground Wi-Fi-System bis Mitte dieses Jahres ausstatten. Interessant ist ferner, dass United auf den Regionaljets die Möglichkeit bietet, das gesamte Unterhaltungsprogramm mit hunderten von Filmen und TV über die von den Passagieren mitgebrachten mobilen iOS- bzw. Android-Geräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones laufen zu lassen. Dazu müssen sich die Fluggäste lediglich die Mobile App von United herunterladen.

Tom O'Toole, United's Senior Vice President Marketing und Chef des Vielfliegerprogramms MileagePlus, sieht im neuen Angebot einen großen Vorteil in Sachen Kundenbindung, zumal die Passagiere dieselben Internet basierten Programme im überregionalen und regionalen Verkehr nutzen können.

United hat inzwischen mehr Flugzeuge auf den internationalen Strecken mit Wi-Fi als jede andere US-Airline. Und in ihrer Mainline-Fleet für längere inneramerikanische Strecken können die Kunden derzeit schon in mehr als drei Viertel alles Jets Breitbandkonnektivität mit selbst mitgebrachten mobilen Geräten nutzen, was vor allem Geschäftsreisenden entgegen kommt. Installiert ist das Personal Device Entertainment in allen B747, A319 und A320 sowie neun B777. Letztere sind hauptsächlich auf Strecken von den Vereinigten Staaten nach Hawaii im Einsatz.

Aber nicht nur Internet an Bord wird es künftig in den Regionaljets von United Express geben, teilt der Carrier mit. So werden 120 E175 zur Regionalflotte stoßen, die breitere Sitze und Gänge haben werden als die vorhandenen Maschinen. Zudem warten die neuen Embraer-Jets mit größeren Gepäckfächern auf und mit elektrischen Anschlüssen für mobile Geräte. Auch am eher ärmlichen Catering-Service auf den Regionallinien wollen die United-Leute arbeiten. Ab Frühjahr 2015 werden die unmöglichen Snack-Boxes durch vernünftiges Catering ersetzt bei allen Flügen ab 800 Meilen bzw. einer Flugdauer von mehr als 2.20 Stunden. Quelle: United / DMM