AvD: Strom tanken und Kaffee trinken

In seiner knapp 120-jährigen Geschichte hat der Automobilclub von Deutschland (AvD) stets die Weiterentwicklung der Mobilität nicht nur begleitet, sondern als einer der Taktgeber vorangetrieben. Jüngstes Beispiel für die Innovationskraft von Deutschlands traditionsreichstem Automobilclub ist die Schnellladestation für Elektrofahrzeuge, die der AvD jetzt offiziell in Betrieb genommen hat. Unmittelbar neben der viel befahrenen Autobahn 5 gelegen, nur wenige hundert Meter entfernt von der Ausfahrt „Frankfurt-Niederrad“, steht die AvD-Elektro-Tankstelle allen Nutzern eines Elektroautos rund um die Uhr unmittelbar vor der AvD-Hauptverwaltung zur Verfügung.

Beim AvD in Frankfurtbkönnen alle E-Fahrzeugbesitzer ihren Wagen an der neuen Landesäule mit Strom betanken. Foto: AvD

Beim AvD in Frankfurtbkönnen alle E-Fahrzeugbesitzer ihren Wagen an der neuen Landesäule mit Strom betanken. Foto: AvD

Geschäftsreisende und auch alle anderen, die während der Bürozeiten werktags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr Strom tanken, können die Wartezeit während des Ladevorgangs mit einem kostenlosen Kaffee in der AvD-Zentrale überbrücken.

Um möglichst vielen Nutzern maximalen Ladekomfort zu bieten, hat der AvD auf seinem Gelände eine 3-in1-DC-Kombi-Schnellladestation installiert, an der sich E-Fahrzeuge – je nach Batteriekapazität – innerhalb von durchschnittlich rund 30 Minuten aufladen lassen. Die Multi-Standard-Ladesäule verfügt über je einen Ladestecker der Standards CCS (50 kW Gleichstrom), CHAdeMO (50 kW Gleichstrom) und Type2/Mode3 (43 kW Wechselstrom) und ermöglicht es so die Hochvoltspeicher aller in Europa gängigen Elektroautomobile problemlos anzuschließen. Und damit der Elektroantrieb sein ganzes ökologisches Potenzial umsetzen kann, wird der Schnelllader mit CO2-freiem Ökostrom betrieben, der ausschließlich in deutschen Wasser- und Windkraftwerken erzeugt wird.

Der Ladevorgang an der AvD-Stromtankstelle: So einfach geht’s:

  • Anmeldung an der Ladesäule per RFID-Medium oder Intercharge Direct
  • Den passenden Ladestecker mit dem Fahrzeug verbinden
  • Der Ladevorgang startet selbsttätig
  • Ist der Hochvoltspeicher voll oder das gewünschte Batterieniveau erreicht, das Laden durch erneutes Authentifizieren unterbrechen und den Ladevorgang abschließen
  • Stecker vom Fahrzeug trennen und wieder in die Haltevorrichtung der E-Tankstelle einhängen
  • Die Ladesäule sperrt sich nach wenigen Sekunden automatisch

Für Kunden der meisten E-Mobilitätsanbieter nutzbar. Als Betreiber der AvD-Schnellladestation fungiert mit der Allego GmbH aus Berlin einer der führenden Ladeinfrastrukturbetreiber. Allego ist an alle wichtigen eRoaming-Plattformen angeschlossen, sodass der Ladevorgang kundenindividuell zu den Vertragskonditionen des jeweiligen Elektromobilitätsanbieters abgerechnet wird, sofern dieser ebenfalls mit einer eRoaming-Plattform kooperiert. Dadurch können Kunden von Elektromobilitätsanbietern wie zum Beispiel die Charge&Fuel Card von VW, Charge Now von BMW, Bosch, TheNewMotion, LichtBlick, Novofleet, Ladenetz.de, DKV, Innogy, PlugSurfing sowie deutschlandweit über 100 Stadtwerken beim AvD günstig Energie tanken. Darüber hinaus kann der Ladevorgang auch über jede gängige Kreditkarte gestartet und abgerechnet werden, sofern diese mit einem RFID-Chip versehen ist.

Einbindung in europaweite Ladeinfrastruktur. Die AvD-Ladestation in Frankfurt-Niederrad ist Teil des „fast E“-Projekts und über die europäische Ladeinfrastruktur Connecting Europe Facility (CEF) in die TEN-T-Korridore (Trans European Transport Network) eingebunden. Allein in Deutschland werden schon bald 241 Schnellladestationen zu diesem Verbund gehören, die in maximal 70 Kilometer Entfernung voneinander positioniert und mit einer Abweichung von höchstens zwei Kilometern Wegstrecke entlang der Verkehrskorridore zu erreichen sind. Alle Schnelllader verfügen über mindestens zwei Pkw-Stellplätze und bieten eine 24/7-Zugänglichkeit. Quelle: AvD / DMM