BARIG appelliert an Vernunft der Flugpassagiere

Wenn möglicherweise zum 15. Juni 2020 die Aufhebung der Reisebeschränkungen durch die Bundesregierung in Kraft treten sollte, wird auch der Flugverkehr zwischen Deutschland und den EU-Staaten sowie weiteren Ländern wieder aufgenommen. Ähnlich wie in vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens wird dies jedoch nicht ohne corona-krisenbedingte Veränderungen geschehen können. Fliegen wird für die Passagiere, ob Geschäftsreisende oder private Fluggäste, sehr viel unangenehmer als bisher.

Im Juni 2020 wird die Luftfahrt voraussichtlich wieder Fahrt aufnehmen. Foto: BARIG

Im Juni 2020 wird die Luftfahrt voraussichtlich wieder Fahrt aufnehmen. Foto: BARIG

Abläufe und Gewohnheiten sowohl am Boden als auch in der Luft werden angepasst. Dieser Thematik widmete sich die virtuell veranstaltete Vollversammlung des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), der gemeinsamen Interessenvertretung von mehr als 100 deutschen, europäischen und globalen Airlines. Das Bekenntnis, angebrachte Maßnahmenkonzepte in Zeiten von Corona umzusetzen, ist gegeben. Klar ist, dass sicheres Reisen im Sinne von Gesundheits- und Hygieneaspekten mit dem Flugzeug möglich ist, wenn alle Beteiligten, einschließlich der Passagiere, achtsam und verantwortungsbewusst agieren. 

Dazu BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe: „Alle Beteiligten – Fluggesellschaften, Flughafenbetreiber und ebenso die Fluggäste selbst – müssen Spielregeln befolgen. Im gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein wird Fliegen unsere Mobilität wieder verbessern.“ 

Die grundlegenden Voraussetzungen für gesundheitlich sicheres Fliegen sind geschaffen – dank entsprechender Richtlinien für Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber, aber auch dank mutmaßlich reiner Kabinenluft, intensivierter Reinigungsroutinen, angepasster Vorgehensweisen beim Ein- und Aussteigen, adäquaten Verkehrsführungen an Flughäfen und vielem mehr. 

Auch an die Passagiere richtet BARIG nun den Appell, korrekt und konsequent Mund-Nasen-Schutz an den Flughäfen und in der Luft zu gebrauchen; die Abstandsregeln sind zu beachten; ebenso sind veränderter Abläufe und Routinen. Z.B. beim Ein- und Aussteigen, beim Warten am Gate oder während des Aufenthaltes im Flugzeug zu befolgen. Quelle: Barig / DMM