BMW fährt Rekorde ein

Die BMW Group hat im vergangenen Jahr das vierte Rekordjahr in Folge eingefahren. Mit insgesamt 2.117.965 verkauften Automobilen der Marken BMW, MåINI und Rolls-Royce (Vj.: 1.963.798 / +7,9 %) lieferte die Group 2014 mehr Fahrzeuge aus als je zuvor in ihrer knapp 100-jährigen Geschichte.

Nachfrage nach dem i8 entwicklet sich laut BMW positiv. Foto: BMW

Im Dezember stieg der Absatz um 15,2 % auf 215.217 (Vj.: 186.786) Einheiten.   

Für die Marke war 2014 bei den Auslieferungen das bislang erfolgreichste Jahr. Der weltweite Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % auf 1.811.719 (Vj.: 1.655.138) Automobile. Im Dezember erreichten die Absatzzahlen mit einem Plus von 14,2 % ebenfalls einen neuen Höchstwert (177.954 / Vj.: 155.835).   

Vom 2er Coupé wurden im ersten Verkaufsjahr 27.933 Einheiten abgesetzt. Der 2er Active Tourer wurde seit dem Marktstart vor drei Monaten bereits an 13.091 Kunden ausgeliefert. Die 3er Reihe – die weiterhin Marktführer in ihrem Segment ist – konnte um 2,0 % auf 476.792 (Vj.: 467.672) Einheiten zulegen. Auf Erfolgskurs ist auch die 4er Reihe, von der im vergangenen Jahr 119.580 Fahrzeuge verkauft werden konnten. 

Zuwächse verbuchte auch die 5er Reihe, die mit 373.053 Einheiten weltweit ebenfalls an der Spitze ihres Segments steht (Vj. 366.992 / +1,7 %). Von dem im Juli gestarteten X4 konnten bislang 21.688 Fahrzeuge abgesetzt werden. Die dritte Generation des X5 konnte mit einem Plus von 37,4 % auf 147.381 Fahrzeuge deutlich zulegen (Vj.: 107.231).  

Positiv entwickelt sich auch die Nachfrage nach BMW i Fahrzeugen. Beinahe 17.800 Kunden haben sich 2014 für ein i Automobil entschieden. Die weltweiten Verkaufszahlen des i3 belaufen sich auf 16.052 Einheiten. Ein Großteil davon entfiel mit der Einführung in mehreren großen Märkten wie den USA auf die zweite Jahreshälfte. Insgesamt konnten zudem 1.741 i8 seit dem Marktstart im Sommer ausgeliefert werden.   

Angesichts des starken Kundeninteresses am i8 wird die Produktion im Werk Leipzig weiter hochgefahren. 

Harald Krüger, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion : „Unsere Fertigung in Leipzig ist hochflexibel, und wir haben die Stückzahlen des i8 erhöht, um die Wartezeiten für unsere Kunden zu reduzieren. Zugleich verlassen jeden Tag mehr als 100 i3 das Werk. Die Group ist der erste Automobilhersteller, der in der Serienproduktion wesentliche Anteile an Karbonfaser verwendet. Der Erfolg der i Modelle spricht für sich.“   

Trotz des Wechsels beim MINI Kernmodell lagen die Absatzzahlen der Marke im vergangenen Jahr mit 302.183 Einheiten etwa auf dem Niveau des Vorjahresrekords (Vj.: 305.030 / -0,9 %). MINI verzeichnete das beste vierte Quartal aller Zeiten mit einem Zuwachs von 17,2 % auf 94.624 (Vj.: 80.748) ausgelieferte Fahrzeuge. Auch im Dezember erzielte die Marke eine neue Bestmarke mit 36.773 Auslieferungen weltweit (Vj.: 30.455 / +20,7%). Nach Abschluss der weltweiten Markteinführung haben die dritte Generation des Dreitürers und der neue Fünftürer starke Verkaufszahlen eingefahren.

Im Dezember legte der Absatz des Dreitürers um 33,9% auf 16.418 Fahrzeuge zu (Vj.: 12.262), vom Fünftürer konnten 6.954 Fahrzeuge ausgeliefert werden. Beim Countryman erhöhte sich 2014 der Absatz um 5,0 % auf 106.995 Einheiten (Vj.: 101.897). Der Paceman legte um 6,0 % auf 15.567 (Vj.: 14.687) Fahrzeuge zu.  

Der Absatz von Rolls-Royce erreichte 2014 mit weltweit 4.063 verkauften Einheiten (Vj.: 3.630 / +11,9 %) zum fünften Mal in Folge einen Bestwert. Damit konnten mehr Fahrzeuge als jemals zuvor in der 111-jährigen Geschichte der Marke an Kunden ausgeliefert werden. Maßgeblich für diesen Erfolg war die starke Nachfrage nach dem Ghost Series II, der seit November auf dem Markt ist. Auch der Wraith trug in seinem ersten vollen Verkaufsjahr zu der positiven Bilanz bei, während der Phantom weiterhin eine Spitzenstellung im Produktportfolio der Marke einnimmt.   

In Europa stieg der Absatz der Group per Dezember um 6,4 % auf 913.803 (Vj.: 858.990) Einheiten. Im Gesamtjahr 2014 verzeichneten alle europäischen Märkte eine positive Entwicklung. Der Heimatmarkt Deutschland konnte mit 273.433 Neuzulassungen (Vj.: 268.838) um 1,7 % zulegen. Der Absatz in Großbritannien, dem zweitgrößten Markt der Region, kletterte im abgelaufenen Jahr um 8,4 % auf 204.749 (Vj.: 188.837) Einheiten, während in Frankreich insgesamt 67.449 Fahrzeuge verkauft werden konnten (Vj.: 64.082 / +5,3 %).   

In Asien wurde 2014 ein Plus von 13,8 % auf 656.395 Fahrzeuge (Vj.: 576.616) verzeichnet. Dieser Zuwachs spiegelt sich in den Zahlen für den Dezember wider – die Auslieferungen beliefen sich in dem Monat auf 61.295 Einheiten (Vj.: 54.546 / +12,4 %). Deutliche Zuwachsraten konnten auch auf dem chinesischen Markt erzielt werden. Die Auslieferungen auf dem chinesischen Festland legten um 16,7 % auf 455.979 Fahrzeuge zu. Auch in Korea stiegen die Verkaufszahlen mit 46.400 ausgelieferten Fahrzeugen (Vj.: 39.558 / +17,3 %) deutlich an.   

In Amerika erzielte die Group 2014 einen Absatzzuwachs von 3,9 % (481.056 / Vj.: 462.891). Der US-Markt war dabei der wesentliche Wachstumstreiber. Im Gesamtjahr stiegen die Auslieferungen dort um 5,3 % auf insgesamt 395.850 Einheiten (Vj.: 375.782). Der kanadische Markt fuhr ein Plus von 1,2 % ein (38.188 / Vj.: 37.723). In Mexiko legten die Verkaufszahlen um 6,5 % auf 14.902 Fahrzeuge zu (Vj.: 13.992).   

Wachstumsimpulse im zweistelligen Bereich kamen auch aus der Vertriebsregion Mittlerer Osten. Dort verzeichnete das Unternehmen mit 30.148 ausgelieferten BMW und  MINI Fahrzeugen im Jahr 2014 ein Plus von 22,6 % (Vj.: 24.596). Im Dezember verzeichnete die Region einen Zuwachs von 30,4 % auf 2.511 Einheiten (Vj.: 1.926). Quelle: BMW/NF