Neuer Ioniq Elektro kommt weiter

Hyundai Motor hat seinen innovativen und umweltfreundlichen Ioniq überarbeitet. Besonders stark profitieren davon die Kunden des rein elektrischen Modells Ioniq Elektro: mehr Leistung, eine größere Hochleistungsbatterie und eine verbesserte Reichweite. Die Preise sind auch für gewerbliche Kunden interessant: Ab 29.328 Euro netto. Noch besser: Bis Ende 2020 kann man die E-Förderung (4.000 Euro) beantragen.

Hyundai hat den elektrischen Ioniq weiter verbessert. Foto: Hyundai

Hyundai hat den elektrischen Ioniq weiter verbessert. Foto: Hyundai

38 kWh statt der bisherigen 28 kWh leistet die Lithium-Polymer-Batterie des rein elektrischen Ioniq Elektro (das Facelift wurde noch nicht für den deutschen Markt homologiert. Die Homologation erfolgt im Rahmen der Markteinführung. Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert für das Vor-Facelift-Modell des Hyundai Ioniq Elektro nach NEFZ Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert: 11,5; Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert: 0,0; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 0). Dadurch wächst die Ziel-Reichweite um 36 % auf einen Zielwert von bis zu 294 km (nach WLTP-Bewertung). In Kombination mit dem von 88 kW (120 PS) auf 100 kW (136 PS) erstarkten Elektromotor und dem kräftigen Drehmoment von 295 Nm verspricht der Hyundai Ioniq Elektro noch mehr Fahrfreude. Für schnelle Ladezeiten sorgt der serienmäßig verbaute On-Board-Lader mit 7,2 kW.

Der überarbeitete Elektriker nutzt die 1-Paddel-Fahrfunktion, die Hyundai bereits im Elektro-SUV Kona eingeführt hat. Mit ihr kann der Fahrer das Fahrzeug anhalten ohne die Fußbremse zu nutzen, indem er einfach das linke Paddel am Lenkrad festhält. Es verfügt auch über das Smart-Regenerative-Braking-System, das die regenerative Bremsstufe abhängig von der Straßenneigung und der Fahrsituation des vorausfahrenden Fahrzeugs beim Ausrollen automatisch steuert. Zusätzlich zu den Fahrmodi Eco, Komfort und Sport verfügt der überabeitete Wagen über Eco+. In diesem Modus kann der Fahrer den Energieverbrauch nochmals reduzieren und dadurch in unvorhersehbaren Notsituationen die Reichweite etwas verlängern.

Geändertes Design. Deutlich zu erkennen ist der Ioniq Elektro Modelljahrgang 2020 am markanteren Muster auf dem geschlossenen Kühlergrill, dem adaptierten Design des vorderen Stoßfängers, den neugestalteten LED-Tagfahrlichtern sowie den optionalen LED-Scheinwerfern und -Rücklichtern. Umgestaltete 16-Zoll-Leichtmetallräder runden den dynamischeren Auftritt ab.

Einzigartig in seiner Klasse ist das optionale Audio-Video-Navigationssystem, das eine Vielzahl von nützlichen Informationen auf seinem geteilten 10,25-Zoll-Touchscreen zeigt. Der Fahrer kann Widgets und Symbole des Bildschirms seinen individuellen Wünschen anpassen. Selbstverständlich bietet es Spracherkennung sowie die beiden Smartphone-Anbindungen Android Auto und Apple CarPlay. Neu an Bord ist das vernetzte Konnektivitätssystem Hyundai Blue Link. Damit können Besitzer des Autos beispielsweise den Ladestatus ihrer Batterie per Smartphone-App abfragen, um zu wissen, ob sie das Fahrzeug aufladen müssen. Dank BlueLink kann der Nutzer den Ladevorgang aus der Ferne planen und fernsteuern.

BlueLink beinhaltet auch eCall, den automatischen Notruf, der sich aktiviert, wenn z.B. Airbags ausgelöst werden oder die Ruftaste über dem Rückspiegel gedrückt wird. Relevante Informationen (Unfallzeitpunkt, Fahrtrichtung, Sensor- und Airbag-Daten) werden ohne Zutun des Fahrers an die Notrufzentrale gesendet.
Das SmartSense-Technologiepaket wurde um zusätzliche Funktionen erweitert. Die aktiven Fahrerassistenzsysteme erkennen neben querenden Fußgängern auch Radfahrer und leiten im Fall einer drohenden Kollision selbstständig eine Notbremsung ein. Sie halten auch im Stautempo Abstand zum Vordermann und beschleunigen den Ioniq Elektro, wenn der Vordermann nach einem Stopp wieder Gas gibt. Die intelligente Verkehrsschilderkennung gleicht Echtzeitbilder der Frontkamera mit den Navigationsdaten ab und der aktive Spurhalteassistent hält Wagen stets in der Mitte der Fahrspur. Quelle: Hyundai / DMM